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Babenhausen

24.12.2015

Gefahrenstelle für Kinder und Stolperfalle

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2 Bilder
In äußerst marodem Zustand sind diese in der Nähe befindlichen Stufen. Hier soll der Bauhof für eine Übergangslösung sorgen.
Bild: Fritz Settele

Um zwei Treppen an der neuen Frundsbergbrücke ging es in der letzten Sitzung in diesem Jahr. Beleuchtung soll demnächst kommen

An sich stand die Sanierung der Frundsbergbrücke samt angrenzenden Straßenflächen nicht auf der Tagesordnung der letzten Marktratssitzung in diesem Jahr. Trotzdem entspann sich darüber eine kontroverse Diskussion. Knackpunkt war eine Treppenkonstruktion zum Brückenfußpunkt, die laut Alfons Müller Kinder wie ein Magnet anzieht und zu einer massiven Gefahrenstelle werden könnte.

So habe er nicht nur einmal Kinder dort vertrieben, die sich auf dieser Treppe gefährlich dem Kanal genähert hätten. Für Müller besteht dort die Gefahr, dass die Kinder ins Wasser fallen und dann in den Sog geraten könnten. Dies sei dann lebensgefährlich.

Thomas Held fragte, weshalb man überhaupt eine Treppe dort brauche. Laut Marktbaumeister Reinhard Liedel ist dies bei allen Brückenbauwerken vorgeschrieben. Alfons Müller merkte dazu sarkastisch an, dass dies aber die einzige im gesamten Marktbereich sei und sprach von „idiotischen Überlegungen“. Dies veranlasste Josef Deggendorfer zu einem Kommentar: Man müsse ja froh sein, dass nicht gar ein Aufzug gefordert werde. Liedel versprach aber, dass über eine entsprechende Absperrmaßnahme nachgedacht werde, Bürgermeister Otto Göppel sprach von Nachbesserungen.

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Bauhof schafft Übergangslösung bei maroden Stufen

Eine andere Treppe sorgte ebenfalls für Gesprächsstoff. Nicht weit entfernt von der Neukonstruktion befinden sich auf der östlichen Seite der Frundsbergstraße mehrere Stufen in äußerst maroden Zustand. Darauf wurde Beatrix Käßmeyer schon mehrfach angesprochen. Dies sei nicht in Vergessenheit geraten, so Bürgermeister Göppel. Der Bauhof soll die Stufen umgehend „notdürftig herstellen“, bevor über eine weitergehende Maßnahme nachgedacht werde.

Alle Markträte zeigten sich froh darüber, dass der über Monate gesperrte Fahrbahnbereich noch kurz vor Weihnachten wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. Ein angesprochenes Manko sei die dort noch fehlende Straßenbeleuchtung. Zwar stehen die Masten bereits, jedoch fehlen noch die Beleuchtungsköpfe. Diese sollen jedoch, so Göppel, umgehend montiert werden. Jedenfalls habe die Gemeinde das Überlandwerk Krumbach dazu dringend aufgefordert.

Zudem wurden zum Teil größere Einlaufschächte, die bei stärkeren Regenfällen das Oberflächenwasser auch schlucken können, eingebracht. So fehlen letztendlich nur noch Kleinigkeiten wie ein Geländer zwischen Straße und Bach beziehungsweise eine entsprechende Bepflanzung.

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