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Obenhausen

19.02.2015

Kirchenrenovierung: St. Martin ist wieder ein Blickfang

Die im September 2011 gestartete Außenrenovierung hat die Obenhauser Pfarrkirche St. Martin Schritt für Schritt zum strahlenden Blickfang gemacht.
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Die im September 2011 gestartete Außenrenovierung hat die Obenhauser Pfarrkirche St. Martin Schritt für Schritt zum strahlenden Blickfang gemacht.

Das Obenhauser Gotteshaus wurde seit 2011 Schritt für Schritt saniert und erstrahlt nun in neuem Glanz. Dennoch gibt es auch in diesem Jahr noch einiges zu tun

Nachdem die letzte große Gesamtsanierung von St. Martin vor rund 40 Jahren stattfand, war es Zeit für eine Instandsetzung des Daches von Chor und Sakristei. Aber auch die Außenfassade musste dringend erneuert werden, informiert der Kirchenpfleger. Die Maßnahme wurde am 2. September 2011 gestartet und nach rund 14 Monaten beendet. Mit insgesamt 110000 Euro wurden die veranschlagten Gesamtkosten sogar unterschritten, berichtet Schwarz.

Nach rund einem halben Jahr Verschnaufpause hat die Kirchenverwaltung den zweiten Bauabschnitt – die Instandsetzung des Kirchendaches im Langhausbereich mit Erneuerung der Außenfassade einschließlich Glockenturm – am 12. Juni 2013 mit der Aufstellung des Gerüstes in Angriff genommen. „Als die Zimmereifirma den nördlichen Bereich des Kirchendachs öffnete, taten sich erst die tatsächlichen Schäden auf“, berichtet der Kirchenpfleger: Fast die Hälfte der nahezu 40 tragenden Holzbalken war verfault und musste zum Teil bis auf eine Länge von 1,8 Metern erneuert beziehungsweise „gesundgeschnitten“ werden.

Auch das Turmsatteldach verbarg erschreckende Schäden: Da die Randkupferdachbahnen teilweise nur noch an ein paar verrosteten Nägeln an den Dachlatten hingen, musste das Dach nach Aufstellung eines zusätzlichen Schutzgerüstes grundlegend repariert werden. Die dafür angefallenen Zusatzkosten beziffert Schwarz auf rund 18000 Euro. Die für die Renovierung der vier Kirchenuhren mit Zifferblättern anfallenden Kosten in Höhe von 6800 Euro habe der Markt Buch übernommen. Während die grünweiße Außenfassade des Langhauses mit drei Farbanstrichen verschönert wurde, waren am Glockenturm nach Entfernung des Pilzbefalls vier Farbschichten notwendig.

„Wir haben enorm viel geleistet. Trotzdem gibt es noch einiges zu tun“, resümiert der Obenhauser Kirchenpfleger, der sein Amt seit mehr als 25 Jahren ausübt. Voraussichtlich im April und Mai 2015 sollen die Arbeiten fortgesetzt werden. Geplant ist die Anbringung eines 70 Zentimeter breiten Traufstreifens einschließlich Fundament-Abdichtungen um die gesamte Kirche. Außerdem sind Pflasterungen an der Kirchennordseite, auf dem Weg zum Pfarrhof und an der Südseite (mit Treppenstufen) sowie um das renovierte Kriegerdenkmal geplant. Zusätzlich werde der nördliche Kircheneingang rollstuhlgerecht gestaltet.

Im Laufe der nächsten Wochen werde auch die Außenbeleuchtung erneuert, so Schwarz.

Für die veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 85156 Euro habe die Pfarrei St. Martin nach Einreichung eines außerordentlichen Haushaltsplans bereits 48000 Euro von der Diözese erhalten. Die verbleibenden Kosten müssen sich der Markt Buch als Betreiber des Friedhofs und die Kirchenverwaltung teilen. „Nach Auskunft des Ingenieurbüros können die für die Pflasterung angesetzten Kosten in Höhe von 52592 Euro durch Eigenleistungen beim Aushub und Abtransport des Erdreichs um rund zehn Prozent verringert werden“, sagt Schwarz. Deshalb bittet er bereits jetzt um freiwillige Helfer. Die Kirchenverwaltung freue sich auch weiterhin über Spenden, die zum Erhalt und zur Verschönerung der Pfarrkirche St. Martin beitragen.

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