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Klimaschutz

30.08.2011

Landratsamt setzt auf Elektrofahrzeuge

Mitarbeiter probeweise mit Elektroauto und -fahrrad unterwegs

Unterallgäu Das Landratsamt Unterallgäu setzt ein Zeichen für den Klimaschutz: Einen Monat lang können die Mitarbeiter der Kreisbehörde ihre Dienstfahrten mit einem Elektroauto, beziehungsweise bis Ende November mit einem Elektrofahrrad machen. Im Anschluss an die Testphase wird sich entscheiden, ob künftig Elektrofahrzeuge den Landkreis-Fuhrpark ergänzen werden. „Elektromobilität ist eines der großen Zukunftsthemen“, betonte Landrat Hans-Joachim Weirather bei der Übergabe der Fahrzeuge.

Im Einsatz ist nun ein Fiat 500 MicroVett elektromobil. „Elektroautos produzieren keine Abgase, keine Feinstaub- oder Motorlärmbelastung. Sie bieten absolut emissionsfreie Mobilität“, betonte Eckart Wruck, Leiter des E-Mobility-Teams bei den Lechwerken (LEW) bei der Übergabe. Neben dem Elektroauto steht den Mitarbeitern des Landratsamts für kürzere Fahrten auch ein Elektrofahrrad des „Heiss Rad & Roller Center“ aus Memmingen zur Verfügung.

„Der Landkreis Unterallgäu engagiert sich seit vielen Jahren für den Umwelt- und Klimaschutz“, so Weirather. „Aktuell erarbeiten wir ein Klimaschutzkonzept für den Landkreis. Der Ausbau von Elektromobilität wird bei der Umsetzung unserer Klimaschutzziele eine gewichtige Rolle spielen.“ Er selbst habe sich von den Vorzügen des Elektroautos bereits bei einer Probefahrt überzeugt: Das Fahrzeug sei leise und spritzig.

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„Der Aufbau der regionalen La-deinfrastruktur und das wachsende Angebot an Elektroautos sind wichtige Voraussetzungen, um der Elektromobilität den Weg in den Massenmarkt zu eben“, sagte Eckart Wruck. „Wir wollen praktische Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen sammeln und gleichzeitig vielen Menschen ermöglichen, diese Technologie zu erleben.“

Zum Fuhrpark der Lechwerke gehören verschiedene Elektrofahrzeuge, darunter drei Fiat 500 MicroVett, drei Mitsubishi i-MiEV sowie Elektroroller. Die Fahrzeuge werden ausgiebig im realen Betrieb getestet und zu diesem Zweck für definierte Zeiträume auch an Kommunen und Landkreise verliehen. Um den Weg für Elektromobilität erfolgreich fortzusetzen, sei der regionale bedarfsorientierte Aufbau einer Ladeinfrastruktur notwendig, so Wruck.

Derzeit betreibe LEW elf Ladesäulen in ihrem Netzgebiet, um den Fahrern von Elektrofahrzeugen eine komfortable und sichere Aufladung der Autobatterie zu gewährleisten. Der Ausbau dieser Infrastruktur werde fortgesetzt. Über den Verbund „Ich tanke Strom“ haben Fahrer von Elektroautos laut Wruck außerdem Zugang zu insgesamt mehr als 40 Autoladesäulen in der gesamten Region. (az)

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