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Würdigung

16.07.2020

Nicht nur „Dienst nach Vorschrift“

Das Bild zeigt (vorne von links) Kirchenpfleger Dieter Katheininger, Erich Schöffel von der Kirchenverwaltung, Gerda Katheininger und Martin Katheininger, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gisela Schütz, den Dekanatsleiter des Mesnerverbands Erich Huber sowie Pfarrer Thomas Brom.
Bild: Claudia Bader

Das Ehepaar Gerda und Martin Katheininger wird für seinen Einsatz rund um die Kirche St. Ursus in Klosterbeuren geehrt

Feierliche Stimmung in der Pfarrkirche St. Ursus in Klosterbeuren: Für seine langjährigen Dienste erhielt das Ehepaar Katheininger viele Lob- und Dankesworte. Martin Katheininger engagierte sich 17 Jahre lang als Mesner. Seine Frau Gerda kümmerte sich im Gotteshaus 24 Jahre lang um Reinigung, Wäsche und Blumenschmuck. „Ihr habt euren Dienst nicht nur nach Vorschrift, sondern auch mit dem Herzen gemacht“, bedankte sich Erich Schöffel im Namen der Kirchenverwaltung.

„Schön, dass wir sie hatten“, sagte Pfarrer Thomas Brom. Im Rahmen einer Dankmesse überreichte er dem Ehepaar ein geweihtes Gotteslob mit persönlicher Widmung. In seiner Laudatio bezog sich der Pfarrer auf das biblische Gleichnis vom Sämann: „Ihr habt mit eurem Dienst gute Frucht gebracht“ sagte er. Der Dekanatsleiter des Mesnerverbands Memmingen, Erich Huber, überreichte Martin Katheininger als „Aushängeschild im Mesneramt“ eine Ehrenurkunde.

Gisela Schütz, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, zählte Dienste und Aufgaben auf, die das Ehepaar Katheininger viele Jahre lang mit viel Herzblut übernommen habe. „Für Euch war kein Termin zu viel, kein Gerüst zu hoch.“

Martin Katheininger gehörte 26 Jahre lang der Klosterbeurer Kirchenverwaltung an. 17 Jahre lang engagierte er sich als Mesner, 14 Jahre als Kirchenpfleger. Unter seiner Regie wurden die Restaurierung der Außenfassade und Raumschale, die Instandsetzung der Altäre und die Renovierung des Innenraums der Kirche St. Ursus vorangebracht. Die Klosterbeurer Ministranten hatten für den beliebten Mesner ein Dankeschön in Melodie und Wort eingeübt. „Die Kirche ist ein Teil von deinem Leben“, verdeutlichten die Messdiener. Mit guten Wünschen und Blumen hießen Pfarrer Brom und die Mitglieder der Kirchenverwaltung Christine Rogg als neue Mesnerin willkommen.

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