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Senden

29.05.2018

Noch immer fehlt ein Pächter fürs Lokal im Bürgerhaus

Die Stadt Senden hat noch keinen Pächter für das Bürgerhaus gefunden. Dabei sollte der Platz im Sommer belebt werden.
Bild: Angela Häusler

Die Räume in Senden stehen seit Monaten leer. Dabei wäre eine Vermietung gerade im Sommer wichtig.

Die Ausgangslage beim Lokal im Sendener Bürgerhaus hat sich geändert. Statt der Frage „Wer zieht als Pächter ins Bürgerhaus ein?“ muss es mittlerweile heißen „Zieht überhaupt bald jemand dort ein?“. Denn obwohl das Restaurant in guter Innenstadtlage seit fast einem Jahr leer steht, deutet wenig darauf hin, dass sich der gegenwärtige Status bald ändert.

Dieser Eindruck, den auch viele Sendener haben, bestätigte sich kürzlich: Stadtratsmitglied Herbert Rupprecht hatte in der jüngsten Sitzung des Gremiums gefragt, ob sich mittlerweile etwas ergeben habe. Die Antwort des Sendener Bürgermeisters Raphael Bögge: Nein, es gibt nichts Neues. Und wenn dies sich ändere, so Bögge, gebe er im Stadtrat Bescheid. Die infrage kommenden Pächter und Angebote werden im Gremium vorgestellt. Die Räte entscheiden dann, wer das Lokal im Bürgerhaus betreiben soll.

Die Stadt hat bereits im vergangenen Jahr per Anzeige einen Pächter gesucht. Bis Ende Dezember war eine Bewerbung möglich – und diese haben auch einige Gastronomen genutzt, wie unsere Zeitung berichtete. Mitte Januar hieß es aus der Verwaltung, man befinde sich im Auswahlverfahren. Man wolle einen Pächter, der zur Stadt passt. Die Bewerber kamen aus der weiter gefassten Region. Vonseiten der Verwaltung sei man offen für Ideen, es werde erst mal nichts ausgeschlossen. Viel mehr lasse sich jedoch momentan noch nicht sagen, so die Antwort aus der Verwaltung, die nun über vier Monate alt ist.

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Dritter Bürgermeister Anton Leger sagte bei der Mitgliederversammlung des BiSS-Vereins, dass die Verwaltung genau überlegen müsse, wer ins Bürgerhaus einziehen darf. Man dürfe sich wegen des Rufs des Bürgerhauses keinen Fehlgriff mehr leisten.

Der vorherige Pächter, Ulrich Klosterberg, hat die Sendener Filiale von Hiebl’s Nudelei Ende Juni im vergangenen Jahr geschlossen. Und das, obwohl das Lokal erst ein Jahr zuvor im renovierten Bürgerhaus eröffnet wurde. Spätestens im Sommer wäre ein neues Lokal wichtig für Senden. Nicht nur, weil das Bürgerhaus mit dem integrierten Restaurant inmitten der Stadt liegt und sich damit zum sommerlichen Treffpunkt eignet. Im vergangenen Jahr wurde zudem ein mobiler Spielplatz eröffnet, der für Leben in Sendens Mitte sorgen soll – mithilfe des Restaurants im Bürgerhaus. Geplant war, dass Kinder eine Anlaufstelle in der Stadt haben, um sich auszutoben. Und in dieses Konzept wurde auch das Lokal im Bürgerhaus integriert, das Eltern während der Spielstunde zum Kaffeetrinken nutzen können. Welche Speisen dann dazu gereicht werden, ist laut Verwaltung völlig offen.

Bereits vor dem Einzug der Nudelei im Oktober 2016 hatte das Lokal im Bürgerhaus monatelang leer gestanden. Der vorige Pächter hatte das Gasthaus unter dem Namen „Sendro“ 15 Jahre lang betrieben und dann geschlossen. Im Hintergrund stand Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und der Stadt.

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