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16.09.2018

Reisetipp: Bars und Baden in Budapest

Zugegeben – man muss sich etwas sportlich betätigen. Dafür wird man am Ende mit diesem schönen Ausblick über die ungarische Hauptstadt belohnt.<b></b>

Unsere K!ar.Texterin verrät, wie man auch mit kleinem Budget verreisen kann und was Ungarn zu bieten hat

Viele junge Leute – mich eingeschlossen – wollen weit verreisen, Abenteuer erleben und neue Orte und Kulturen entdecken. Das große Hindernis für viele: Es mangelt an Geld. Aber keine Sorge, es ist auch mit einem kleinen Budget möglich, einen tollen Städtetrip übers Wochenende zu unternehmen.

Ich selbst war vor Kurzem für drei Tage in der ungarischen Hauptstadt Budapest und konnte dort trotz eines kleinen Schülerbudgets einen schönen Urlaub verbringen.

Die Sache mit dem Geld beginnt schon bei der Anreise. Eine deutlich günstigere Alternative zum Zug bietet der Flixbus. Man braucht zwar etwas länger und sollte mit weniger Komfort und Schlaf auskommen, aber diesen Preis schlägt sonst nichts. In Budapest selbst gibt es eine Vielzahl an günstigen und trotzdem zentral gelegenen und komfortablen Hostels, in denen zusätzlich besondere Angebote zur Gestaltung des Nachtlebens angeboten werden.

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Wer schon einmal in Budapest war, weiß, dass es dort viele sogenannte Ruin Bars gibt. Dabei handelt es sich um Bars, Klubs oder Pubs, die versteckt in Hinterhöfen oder teils unterirdisch in eher baufällig wirkenden Häusern liegen. Diese Ruin Bars haben eine ganz eigene Atmosphäre, die man hier in Deutschland kaum in dieser Art und Weise findet. „Pubcrawls“ – Kneippentouren – ermöglichen es, für wenig Geld vier verschiedene, teils auch eher unbekanntere Ruin Bars zu sehen und in ihnen mit vielen anderen Touristen aus aller Welt zu feiern. Budapest bietet aber auch untertags viele Möglichkeiten für die Urlaubsgestaltung. Man kann kostenlose Führungen zu Fuß durch die ganze Stadt unternehmen, eine Bootsfahrt über die Donau machen – es gibt auch die Möglichkeit nachts auf einem Partyboot die Donau entlangzuschippern. Außerdem gibt es Führungen durch das Parlament in nahezu jeder Sprache. Wer sich sportlich betätigen will, kann auf einen kleinen Berg zur ungarischen Freiheitsstatue hochlaufen und einen wunderschönen Blick über Budapest genießen.

Nach all dem doch manchmal anstrengenden Sightseeing in der Donaustadt braucht man aber auch etwas Entspannung: Dafür sollte man auf jeden Fall eines der berühmten Thermalbäder besuchen. In Schwefelbädern, Saunen und großen Außenbereichen kommt man definitiv zur Ruhe und kann sich von den Anstrengungen des Trips erholen.

Ich kann jedem, der einen kurzen Städtetrip plant und noch keine Ahnung hat, wohin die Reise gehen soll, Budapest wärmstens empfehlen. Es ist eine wunderschöne Stadt, in der man auch mit einem kleinen Budget sehr gut zurechtkommt. Nur noch ein kleiner Tipp am Ende: Nehmt genügend Forint – das ist die Währung Ungarns – mit und macht euch vorher über den Wechselkurs schlau. Ansonsten kann es sein, dass man es beim Shoppen doch etwas schwer hat.

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