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05.10.2019

Unterstützung für Pfarrer Thomas Kleinle

Xaver Berchtold

Pater Xaver Berchtold hilft in Altenstadt

Der Salesianer Pater Xaver Berchtold wirkt seit Anfang September in der Pfarreiengemeinschaft (PG) Altenstadt und unterstützt Pfarrer Thomas Kleinle in seinen priesterlichen Aufgaben. „Es ist keine Kaplanstelle“, betont der Pater, der an einem Wochentag vor Ort ist und an einem anderen Rufbereitschaft hat. Pater Berchtold ist seit über 50 Jahren Priester. Geboren wurde er 1939 in Unterbinnwang, Gemeinde Kronburg. 1951 kam er ins Gymnasium Marianum nach Buxheim und lernte dort den Orden der Salesianer Don Boscos kennen. 1958 legte er die Gelübde ab und studierte anschließend in deren Ordens-Hochschule in Benediktbeuren. 1968 wurde er dann zum Priester geweiht.

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Eingesetzt war Pater Berchtold immer bei jungen Menschen. So zunächst in Buxheim, später in Internaten oder Heimen in Furtwangen, Regensburg, Bamberg und auch Augsburg. 2003 kehrte er nach Buxheim zurück. Unter anderem arbeitete er nun mit an der Katholischen Jugendstelle Memmingen, im Dekanat sowie in der Krankenhausseelsorge. Zur PG Altenstadt kam er aufgrund einer Anfrage der Diözese. „Ich habe mich gerne zur Mithilfe bereit erklärt“, sagt er. Auch kenne er Pfarrer Kleinle schon von dessen Kaplanzeit in Mindelheim und schätze ihn. Donnerstags wird er in Altenstadt vor Ort sein und anfallende Aufgaben übernehmen. Am Freitag hat er Rufbereitschaft und ist auch über das Pfarrbüro erreichbar. Am Herzen liegt ihm nach wie vor die Jugendarbeit. Auch hier will der Pater unterstützend und begleitend mitwirken. „Offen sein für das, was die Jugend bewegt“, nach diesem Grundsatz habe er hier immer gehandelt. Zudem überlegen, wo die Gründe für Probleme der jungen Menschen liegen und was er selbst dagegen tun könne. Das alles ganz nach dem Vorbild des Ordensgründers Don Bosco. Der italienische und später heiliggesprochene Priester kümmert sich im 19. Jahrhundert um vernachlässigte Jugendliche. Dessen bekannter Spruch: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“ könne heute noch als Lebensmaxime gelten, meint Pater Berchtold. (zisc)

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