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Aichen

06.10.2019

Aichener Baugebiete brauchen Nachbesserungen

3. Bürgermeister Hans-Jörg Stuhler dankte Bürgermeister und Rat für die Genehmigung zur finanziellen Unterstützung der Renovierung des Kalvarienberges in Memmenhausen. Gemeinderat Werner Schmid bedankte sich für die Kostenübernahme beim Bau eines neuen Kinderspiel-Platzes in Obergessertshausen. Nun fand in festlicher Weise die Segnung durch Ortspfarrer Andreas Endres des gelungenen Platzes statt (siehe Bild).
Bild: Karl Kleiber

In Memmenhausen machen eine Biogasleitung sowie eine Fernwärme-Leitung Probleme. Welche Themen im Aichener Rat wichtig waren.

Die Gemeinderäte haben über die neuen Bebauungspläne „Am Oberfeld“ in Memmenhausen und „Im Unterfeld“ in Obergessertshausen beraten. Die finanzielle Beteiligung der Gemeinde bei privatem Hochwasser-Schutz wurde abgelehnt, da die Kommune grundsätzlich solche Einzelmaßnahmen nicht fördere.

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Memmenhausen:

In Südwesten des Zusamdorfes sollen 15 Bauplätze entstehen, sagte Planer Eugen Riedler zu Beginn der Beratungen. Vordergründig sei noch zu klären, ob das nördliche Areal eines Landwirts von der Gemeinde überhaupt erworben werden kann. Dieser will für diese Teilfläche eine landwirtschaftlich nutzbare Ersatzfläche, was schwierig werden könnte. Der Erwerb des südlichen Teils des geplanten Baugebietes ist laut Riedler gesichert. An der südlichen Grundstücksgrenze der drei nördlichen Bauplätze verläuft eine Biogas-Leitung, die beim Bau von der Gemeinde genehmigt wurde. An der östlichen Grenze des Baugebietes verläuft in Südnord-Richtung eine Fernwärme-Leitung, die private Grundstücke versorgt. Beide dürfen nicht überbaut und sollten mit einer Grund-Dienstbarkeit gesichert werden, empfahl Riedler. Die Räte waren sich einig, dass dieser rechtlich klären solle, wie mit den beiden Einrichtungen verfahren werden könnte. Des Weiteren soll die westliche Eingrünung von fünf auf drei Meter reduziert werden, um Platz und den Bauherren unnötige Kosten zu sparen. Wegen dieser noch ungeklärten Punkte fassten die elf Räte keinen Beschluss und wollen erst nach deren Klärung entscheiden.

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Obergessertshausen:

„Im Unterfeld“ sollen 32 Bauparzellen ausgewiesen werden, die in zwei Etappen bebaut werden könnten. Riedler berichtete von der Unterredung mit dem Staatlichen Bauamt Augsburg, das für die Abbiegespur von der Staatsstraße 2027 zum neu geplanten Baugebiet zuständig ist. Das Amt verlangt von der Gemeinde die Baukosten von rund 150000 Euro und die gleiche Summe als Ablösung. Dies verteure die Maßnahme um rund 300000 Euro, die auf die Bauplatzpreise umgelegt werden müssten, was zu einer unnötigen Verteuerung führen würde. Als Alternative schlug Riedler vor, die nördlicher gelegene Zufahrt zum Sportgelände des SVO mit der Einfahrt zum Unterfeld zu vereinen, was nur geringe Geldmittel erfordern würde. Ein weiterer Vorschlag war: Da ohnehin zuerst der südliche Teil des Gebietes bebaut werden solle, könnte man eine Abzweigung von der bestehenden Zufahrt in bereits bebaute Unterfeld benutzen und erst später über eine Zufahrt von der Staatsstraße verhandeln. Diese gefiel den fünf Obergessertshausener Räten überhaupt nicht und man suchte nach einer anderen Lösung.

Letztendlich wurde Riedler beauftragt, beim Landratsamt anzufragen, ob man das Ortsschild an die Nordgrenze des neuen Baugebiets versetzen dürfe. Dann könnte man eine einfache Zufahrt ohne Links-Abbiegespur zum neuen Baugebiet schaffen, denn solche seien nur innerorts zulässig. Zudem wäre die provisorische Zufahrt von Süden her auch nicht notwendig, was weiter Kosten sparen würde. Diesem Vorschlag wurde allseits zugestimmt.

Verspätungen:

Andrea Fischer (Memmenhausen) monierte, dass in letzter Zeit die Schüler zu spät in ihren Schulorten ankommen und wollte wissen, was die Ursache sei. Bürgermeister Kling will sich bei der Grundschule in Balzhausen, bei der er Verbandsrat ist, erkundigen. (kk)

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