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Gemeinderat

04.08.2017

Die Sanierung der Kapelle läuft

Die Sanierung der Kapelle in Hairenbuch ist in vollem Gang. Schon innerhalb kurzer Zeit sind sichtbare Fortschritte bei den Reparaturen im Sockelbereich der Außen- und Innenfassade (Bild) zu erkennen. Die erfolgten Arbeiten sind bisher in Eigenleistung erbracht worden.
Bild: Werner Glogger

Die Hairenbucher Bürger packen bei den Arbeiten an dem kleinen Gotteshaus kräftig mit an

Die Sanierung der Kapelle in Hairenbuch stand erneut auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Wie berichtet, stehen bei dem kleinen Gotteshaus „Maria Opferung“ im Ortsteil Hairenbuch Reparaturen am Verputz im Sockelbereich innen wie außen an. Bürgermeister Karl Weiß und die Gemeinderäte waren sich bei einem Ortstermin vor gut einem Monat einig, dass die Schäden schnellstmöglich repariert werden müssen.

Feuchtigkeit hat den Putz rings um die Kapelle in Bodennähe bröckeln lassen und auch im Inneren fanden sich viele schadhafte Stellen im unteren Bereich der Wand. Zudem kam bei der Besichtigung der mysteriöse Vorfall vor einem Jahr zur Sprache, wo zwei fremde Männer bei Mesnerin Adelgunde Stölzle mit dem Ansinnen vorsprachen, um die Kapelle außen wie innen besichtigen und fotografieren zu können. Es bestand der Verdacht auf einen späteren Einbruch, woraufhin die vier wertvollen Heiligenfiguren umgehend aus der Kapelle entfernt und an einem sicheren Ort aufbewahrt wurden.

Der schon öfters, im kleinen gerade mal 100 Einwohner zählende Ortsteil, praktizierte Gemeinschaftsgeist wird auch bei der Kapellenrenovierung wieder deutlich. Wie der Bürgermeister in der Sitzung berichtete, haben freiwillige Helfer den Putz an der Außen- und Innenfassade im Sockelbereich abgehackt. Ferner wurde die gesamte Bestuhlung (Kirchenbänke) ausgeräumt und der Altar in den Chorraum verrückt. Die für eine Alarmanlage benötigten Leitungen sind zur Eingangstüre und zu den Sockeln der Heiligenfiguren verlegt. Ebenso führt eine Leitung in den Kapellenturm, wo zwei Sirenen eingebaut werden.

Bedingt durch weitere Eigenleistungen ergab sich ein reduziertes Angebot von 1600 Euro für die Installationsarbeiten, dem der Rat zustimmte. Nach Fertigstellung der Alarmanlage werden die vier ausquartierten Figuren wieder ihren angestammten Platz im Kirchenraum einnehmen. Der Sockelbereich außen ist ebenfalls in Bearbeitung und mit einer wasserabweisenden Schutzschicht versehen.

Nach Abschluss der Verputzarbeiten stehen noch Malerarbeiten an der Außenfassade an, für die mit Gerüstbau ein Angebot in Höhe von 3900 Euro vorlag. Die Vergabe der Arbeiten an die Fachfirma erfolgte mit einstimmigem Beschluss. In Anbetracht des sichtbaren Fortschrittes der Sanierungsarbeiten gab es seitens des Bürgermeisters Lob für die Bereitschaft, Eigenleistungen zu erbringen. (wgl)

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