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Feier

19.05.2015

Eine Ehrung für ein Urgestein

Bei der Feier der Sudetendeutschen Landsmannschaft wurde Franz Buchberger (am Pult) mit dem großen Ehrenzeichen ausgezeichnet.
Bild: Friedrich Weiß

Franz Buchberger erhielt von der Sudetendeutschen Landsmannschaft das große Ehrenzeichen

Ganz im Zeichen der Nachfeier des 90. Geburtstags von Kreisobmann Franz Buchberger traf sich die Sudetendeutsche Landsmannschaft zur Muttertagsfeier. Franz Buchberger erhielt die höchste Auszeichnung, die die Landsmannschaft zu vergeben hat: Das Große Ehrenzeichen des Bundesverbandes der Sudetendeutschen Landsmannschaft samt Urkunde. Ein persönliches Begleitschreiben des Sprechers der Sudetendeutschen Volksgruppe, Bernd Posselt, war beigefügt.

Überreicht wurde die Auszeichnung von Ortsobmann Dr. Günther Marzelli und Ehrenlandsmann Karl Kling, der auch die Laudatio hielt. Kling schilderte den persönlichen Werdegang und die berufliche Laufbahn des Jubilars vom Lehrling bis zur Meisterprüfung im Bauhandwerk; am Ende sei er Oberbauleiter der Ulmer Bauunternehmung Baresel gewesen. Aus vielen Jahrzehnten an Gemeinsamkeit rühmte Kling die Geradlinigkeit und Prinzipientreue des zu Ehrenden. Als Fahnenträger der Sudetendeutschen Fahne habe Buchberger immer Flagge gezeigt in Kirchen und auf Friedhöfen, bei Festzügen und auf Heimattagen. Unverrückbar habe er wie eine deutsche Eiche seinen Mann gestanden.

Deswegen sei ein Eichenbäumchen auch sein persönliches Geburtstagsgeschenk.

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Neben den Glückwünschen für den Jubilar kam auch der Dank an die Mütter nicht zu kurz. Dr. Marzelli nannte den Muttertag einen wichtigen Termin im Jahresablauf. 3. Bürgermeister Dr. Josef Langenbach rühmte die Bedeutung der Mutter mit Bibelzitaten.

Die Erzählung „Großmutter will kein Gift“, vorgetragen von Franz Buchberger, brachte die Zuhörer zum Schmunzeln. Das englische Wort „gift = Geschenk“ wurde hier nämlich als Gift verstanden.

Aufmerksame Zuhörer fand Dr. Marzelli mit seinen „Mährischen Impressionen“. Neben geografischen und geschichtlichen Gegebenheiten erwähnte er zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten. Allen voran nannte er den Vater der Vererbungslehre Gregor Mendel, weiter die Naturheilkundler Vincenz Prießnitz und Johann Schroth und nicht zuletzt die Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach.

Für die musikalische Umrahmung sorgte Toni Doll. Ein weiteres Thema war der Sudetendeutsche Tag in Augsburg an Pfingsten. Das Motto lautet „Menschenrechte ohne Grenzen“.

nimmt Kreisobmann Franz Buchberger unter 08282/6977 entgegen.

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