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Gemeinderat

27.06.2019

In Ebershausen hakt es bei der Postzustellung

In Ebershausengibt es Probleme bei der Zustellung des Mitteilungsblatts.
Bild: Gerten, dpa (Symbolbild)

Einladungen und Mitteilungsblatt kommen in Ebershausen verspätet oder gar nicht an.

Schon vor Eintritt in die offizielle Tagesordnung kam es in der vergangenen Sitzung des Gemeinderates von Ebershausen seitens einiger Ratsmitglieder zu Beschwerden über die Postzustellung. So sei die termingerecht aufgegebene Sitzungseinladung teilweise erst einen Tag vor der Sitzung oder überhaupt noch nicht bei den Empfängern angekommen. Außerdem monierten immer wieder Bürger, dass sie das alle vierzehn Tage erscheinende „Mitteilungsblatt“, das neben Informationen über das Geschehen in den VG-Mitgliedsgemeinden auch Veranstaltungshinweise und Ähnliches enthält, nicht erhalten.

Bis zum Jahresende 2018 übernahmen die jeweiligen Gemeindediener die Verteilung von Einladungen und Mitteilungsblatt und gaben keinen Anlass zu Beschwerden. Bürgermeister Herbert Kubicek betonte, dass die Unstimmigkeiten mit der Einführung der Postzustellung begonnen haben. Anfangs, nach der Einführung auf Postzustellung, habe man für die unzureichende Verteilung Verständnis aufgebracht und dies auf aushilfsweise tätige und ortsfremde Zusteller zurückgeführt. Mehrfache Reklamationen bei der Post hätten leider keine nennenswerten Verbesserungen ergeben. Nachdem auch andere VG-Gemeinden betroffen seien, will man über die Geschäftsleitung der VG bei der Behörde vorstellig werden, um das leidige Thema in den Griff zu bekommen, kündigte Kubicek an.

Weitere Themen aus Ebershausen

Einziehung „Kirchberg“ Nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz erfolgt die sogenannte Einziehung einer öffentlichen Straße, wenn sie jede Verkehrsbedeutung verloren hat. Damit verliert eine gewidmete Straße die Eigenschaft einer öffentlichen Straße und steht der Allgemeinheit nicht mehr zur Nutzung zur Verfügung. Nachdem die Voraussetzungen für einen rund 30 Meter langen Teilbereich des „Kirchberges“ gegeben sind, erfolgte die „Entwidmung“ ohne Gegenstimme. Schließlich entfallen damit alle straßenrechtlichen Rechte und Pflichten für die Gemeinde als Straßenbaulastträger.

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Kanalreinigung Den Vorschriften entsprechend muss alle fünf Jahre das Kanalnetz der Gemeinde kontrolliert und gereinigt werden. Diese Maßnahmen stehen in naher Zukunft für alle sechs Mitgliedsgemeinden der VG an. In Ebershausen sind rund sechs Kilometer Schmutzwasserrohre davon betroffen, in den anderen Kommunen mehr oder weniger. Immerhin ergibt sich ein Gesamtauftragswert von rund 224000 Euro, sodass die Ausschreibung zentral über die VG erfolgte. Von den sechs angeschriebenen Firmen gaben drei ein Angebot ab, sodass der Auftrag nach dem Beschluss in den Mitgliedsgemeinden an den günstigsten Bieter vergeben werden kann. Die Arbeiten in Ebershausen sollen zeitnah begonnen werden. Der Rat stimmte der Maßnahme mit einem Kostenaufwand von 28000 Euro, verteilt auf zwei Jahre, zu.

Feuerwehrinspektion Die beiden Ortsteilfeuerwehren Ebershausen und Seifertshofen/Waltenberg sind dank ihrer guten Ausbildung und Ausstattung im Inspektionsbericht als „sehr gut“ bewertet worden. Von 37 Aktiven (darunter eine Frau und neun Feuerwehranwärter) in der Ebershauser Wehr nahmen 30 an der Inspektion teil, in Seifertshofen/Waltenberg traten von 25 Aktiven 24 an.

Aufbewahrung Salzstreugerät Martin Dreher, zuständig für den Winterdienst, hat sich für die Unterbringung des Salzstreugerätes außerhalb der Einsatzzeiten bereit erklärt. Dafür erhält er eine vertretbare Entschädigung.

Feldweginstandhaltung Ein Feldweg im südlichen Bereich der Gemeinde sei derart mit Sträuchern zugewachsen, dass ein Befahren auch mit kleineren Traktoren oder Maschinen sehr hinderlich ist. Kubicek will sich vor Ort erkundigen und danach Arbeiten, die in Eigenregie ausgeführt werden, einleiten.

Neues Baugebiet Im geplanten neuen Baugebiet „Südöstlicher Ortsrand Ebershausen II“ seien die Vorbereitungen zu den Planungen und Umlegung im Gange, informierte der Bürgermeister das Gremium. Probleme seien nicht zu erwarten, sodass „wir eventuell im Frühjahr 2020 loslegen können“.

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