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09.07.2010

Neuburg: Zu viel Wild im Rechtlerwald

Neuburg Den Rechtlern wird in diesem Jahr pro Holznutzer ein Betrag in Höhe von 400 Euro ausbezahlt. Die Markträte segneten damit den Vorschlag zum Nutzungswald Neuburg ab.

Die Angelegenheiten werden vom Markt Neuburg als Grundstückseigentümerin verwaltet. Der Marktrat hat deshalb über die erzielten Überschüsse auf Empfehlung der Rechtler zu entscheiden. In diesem Jahr schlugen sie wegen des Holzverkaufs im Vorjahr vor, dass ein Betrag in Höhe von 400 Euro (Vorjahr 300 Euro) ausgezahlt wird. Die Gesamtanzahl der Nutzungsanteile beträgt 120. Dies entspricht einer Gesamtausschüttung von 48 000 Euro. Der Markt Neuburg verfügt über 27 Anteile und erhält somit 10 800 Euro aus der Rechtlerkasse. Lob hatte Marktrat Georg Hörmann für die Arbeit der Rechtlergemeinschaft und für den Betreuer Josef Zirngibl parat.

Hoher Verbiss

Bürgermeister Schlögl berichtete über eine Waldbegehung mit den Mitgliedern des Waldausschusses und Vertretern des Forstamts. So wurden 2010 im Gemeindewald 762 Festmeter in der Vor- und 240 Festmeter in der Endnutzung eingeschlagen. Der Einschlag lag deutlich über dem Hiebsatz, weil in diesem Jahr alle Jungdurchforstung-Bestände durchgearbeitet worden sind. Eine Belastung sei zudem der Verbiss. "Wir stellten fest, dass eindeutig zu viel Wild vor allem im Bereich Gmeindle vorhanden ist. Wir können aber nur auf Konsequenzen beim Jagdpächter oder bei der Unteren Jagdbehörde drängen", teilte Schlögl mit.

Im Gemeindebereich Edelstetten wurde ein Grundstück angeboten. Es grenzt an zwei Seiten an den Gemeindewald an und könnte dazu genutzt werden, das Wasser vom anliegenden Weg abzuleiten. Durch Starkniederschläge entstünden dort immer wieder Schäden durch Ausschwemmungen. (dje)

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