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Gemeinderat Ebershausen

22.09.2018

Neue Geräte für den Winterdienst

Wer künftig die Aufgabe in der kalten Jahreszeit übernimmt

Ebershausen Sichtlich froh war Bürgermeister Herbert Kubicek beim Programmpunkt „Neuer Winterdienst“, dass sich Martin Dreher, Ebershausen, bereit erklärt hat, künftig diese Aufgabe in Ebershausen und seinen Ortsteilen zu übernehmen. Doch, um diesen ordnungsgemäß ausführen zu können, ist die Anschaffung eines neuen Salzstreugerätes sowie eines Schneeschildes erforderlich. Laut einem vorliegenden Prospekt variieren die Ausführungen bei dem Streugerät und dementsprechend auch die Preise erheblich. Kubicek plädierte dafür, man solle nicht die billigste Version (circa 4500 Euro) wählen, aber auch keine übertriebene Ausstattung mit einem Preisniveau von bis zu 15000 Euro in Betracht ziehen. So einigte man sich auf ein Salzstreugerät im mittleren Preissegment von ca. 9000 Euro. Weniger Varianten gibt es beim Schneeschild, hier muss mit einem Kostenaufwand von rund 16000 Euro gerechnet werden. Die Räte bewilligten nach Abwägung der gegebenen Möglichkeiten, die Anschaffung dieser Gerätschaften für den Winterdienst mit einem Kostenpunkt von circa 25000 Euro und beauftragten den Bürgermeister Angebote einzuholen. Besprochen wurde auch die Salzlagerung, nachdem die Gemeinde nicht im Besitz eines separaten Silos ist. Hier werde man noch andere Möglichkeiten ausloten.

Die Heizung im Proberaum des Musikvereins Ebershausen, der im gemeindeeigenen Feuerwehrhaus untergebracht ist, verursacht seit Jahren hohe Kosten, unter anderem weil die Wärmequelle im Proberaum im zentralen Heizungssystem des Feuerwehrhauses (Luftwärmepumpe) integriert ist. Im Verlauf der letzten Jahre gab es eine kontinuierliche Steigerung, seit 2011 durchschnittlich 1650 Euro pro Jahr. Dies geht aus einem Schreiben an die Gemeinde hervor, wonach der Musikverein nunmehr einen Pelletofen mit separatem Edelstahl- Außenkamin installieren will. Die beiden in der Sitzung anwesenden Vorsitzenden Andreas Baur und Thomas Reng wiesen darauf hin, dass mit dem Einsatz einer derartigen effizienten Wärmeerzeugung jährlich circa 1000 Euro Kosten, das sind 60 Prozent, eingespart werden könnten. Der Kaufpreis für den 14 Kilowatt-Umluftofen und für den Bau eines zusätzlichen außen liegenden Edelstahlkamins hätten sich in einigen Jahren schon amortisiert. Zunächst fragten einige Räte noch nach anderen Möglichkeiten, die Heizung im Proberaum zu verbessern, doch Vorsitzender Baur konnte mit der getroffenen Entscheidung überzeugen. Nach weiterer Beratung genehmigte das Gremium einstimmig, die Maßnahme im Feuerwehrhaus durchzuführen und die Lagerung der Pellets im Gemeindehaus vorzunehmen. Der Musikverein, der die gesamte Investition in Eigenregie abwickelt und die Kosten trägt, erhält von der Gemeinde einen einmaligen Zuschuss von 750 Euro.

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