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Finning

24.04.2015

Brenner kümmert sich ums Floß im Windachspeicher

Im Windachspeicher wird wieder ein Badefloß eingesetzt. Zweiter Bürgermeister Roland Brenner wird sich darum zum „Ehrenamtspreis“, wie es im Gemeinderat hieß, kümmern.
Bild: Julian Leitenstorfer

Gemeinderat beauftragt den Unternehmer zum „Ehrenamtspreis“

Eine Lösung für ein gemeindliches Badefloß im Windachspeicher ist bei der jüngsten Finninger Gemeinderatsitzung gefunden worden. In dieser Saison darf das Floß nun ganz offiziell schwimmen. Im vergangenen Jahr war von mehreren Gemeinderäten auf Anregung des Zweiten Bürgermeisters Roland Brenner ein Badefloß zum 50-jährigen Bestehen des Windachspeichers gebaut und auch von Brenner eingesetzt worden.

Probleme gab es allerdings mit der Genehmigung und den Haftungsfragen. Es stellte sich heraus, dass ein Privatmann keine Betriebserlaubnis nach dem Bayerischen Wassergesetz bekommt, dies wäre nur für die Gemeinde möglich. Bürgermeister Siegfried Weißenbach lehnte es damals angesichts des umfangreichen Anforderungskatalogs, der von der Kommunalen Unfallversicherung Bayern gestellt wurde, ab, die schwimmende Plattform als offizielles Spielgerät der Gemeinde im Wasser zu lassen.

Brenner erklärte sich in der Sitzung bereit, die vorgeschriebene Überwachung und die Protokolle ehrenamtlich zu übernehmen. „Der Gemeinde würden keine Kosten entstehen“, sicherte er zu. Das Badefloß sei „im letzten Jahr gut angekommen“, führte er weiter aus. Verwaltungschef Herbert Riess präsentierte als Lösung, dass die Gemeinde für die Verkehrssicherungspflicht eine Fachfirma „zum Ehrenamtspreis“, also umsonst beauftragen kann. Mit dieser Variante erklärte sich Brenner, der Chef eines Betriebes für Garten- und Landschaftsbau ist, sofort bereit. Er hat eigenen Aussagen nach auch eine Zulassung, Geräte für Kinderspielplätze zu überprüfen.

Riess gab in der Sitzung zu Bedenken, dass man in der Verwaltungsgemeinschaft mit selbst gebauten Geräten „schlechte Erfahrungen“ gemacht habe. Der Vorschlag von Weißenbach, ein professionelles Floß zu kaufen, fand im Gemeinderat aber keinen Anklang. Mit 11:2 Stimmen beschloss das Gremium, als Gemeinde das gebaute Badefloß einzusetzen und Brenner zu beauftragen.

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