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Riederau

05.04.2016

Curry-Park: Einfahrt wird sicherer

Als unübersichtlich und gefährlich war die Kreuzung am Curry-Park in Riederau bei der Bürgerversammlung bezeichnet worden. Jetzt will die Gemeinde etwas daran ändern. Ein erster Entwurf wurde den Bürgern jetzt vorgestellt. 

Bürgermeister Herbert Kirsch und Planer Christoph Wohlfahrt stellen den Bürgern einen Entwurf vor. Gemeinde will auch gegen Raser vorgehen.

Links an der Insel vorbei, rechts an der Insel vorbei? Wer auf der Straße Curry-Park in Riederau auf die Staatsstraße zufährt, weiß vor allem als Linksabbieger nicht so genau, wo er sich neben der Verkehrsinsel einordnen soll. „Da sind mir schon des Öfteren Autos entgegengekommen“, meinte eine Dame aus Riederau, die am Montagabend die Informationsveranstaltung der Gemeinde besuchte.

Und auch für den Einbiegenden gibt es unübersichtliche Stellen, da ein Curry-Park-Ableger fast anschließend an die Einmündung schräg Richtung Süden führt und nach weiteren Metern rechts der nächsten Ableger Curry-Park folgt. Und hier gilt wegen des Tempo-30-Limits Rechts vor Links, wegen eines durchgezogenen Zweizeilers entsteht jedoch optisch der Eindruck, der von links kommende habe Vorfahrt. Die Einmündung ist aktuell so geschnitten, dass, wer in den Curry-Park einbiegt und weiter Richtung Schulungszentrum der Hypo-Vereinsbank will, in einer schrägen Linie durchfahren kann. Außerdem endet der Fußweg, der westlich der Staatsstraße entlang verläuft, abrupt im Grün.

Als unübersichtlich und gefährlich war die Kreuzung in der Bürgerversammlung kritisiert worden. Die Gemeinde will dagegen etwas tun. „Auf den Tag habe ich 40 Jahre gewartet“, meinte eine Besucherin zu Beginn des Abends. Sie wird noch etwas warten müssen, denn der Umbau der Straße wird nicht von heute auf morgen zu schaffen sein, wie Bürgermeister Herbert Kirsch anmerkte. Doch man war sich einig, wie der Entwurf aussehen soll.

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Planer Christoph Wohlfahrt bezeichnete den jetzigen Knotenpunkt als „nicht verkehrssicher, nicht eindeutig, aber befahrbar“. Er schlägt vor, die aufgeweitete Einmündung schmäler zu fassen als normale Einmündungstrompete ohne Verkehrsinsel. Statt verwirrender Asphaltfläche also mehr Grün im Einfahrtsbereich. Der aus dem Norden kommende Fußweg soll, so weit es möglich ist, in die nach Westen führende Straße reichen, sodass die Fußgänger diese mit einer möglichst kleinen Diagonale kreuzen können, wenn sie weiter nach Südwesten wollen. „Wenn ich kommendes Jahr in die Bürgerversammlung komme, dann will ich Ihnen sagen, dass die Aufträge vergeben sind“, meinte Kirsch. Er will bei der Ausschreibung den Baufirmen kein zu enges Zeitfenster geben, da dies den Preis bei einer solchen kleine Maßnahme nach oben treiben könnte. Es sei ein Auftrag, denn eine Baufirma mal zwischendurch einschiebe, so Kirsch. Wohlfahrt rechnet mit Kosten um die 50000 Euro. Aus der Versammlung aufgenommen wurde noch der Wunsch nach einer besseren Straßenbeleuchtung.

Kirsch machte deutlich, dass die Gemeinde an der Staatsstraße selbst keine baulichen Maßnahmen ergreifen kann. Für eine Querungshilfe brauche es eine ausreichende Anzahl an Personen, die die Straße hier auch querten. Er will aber anregen, dass südlich vor dem Dorfeingang zu Riederau die Geschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer limitiert wird. Und die Gemeinde setzt auf Geschwindigkeitskontrollen, ein stationärer Blitzer sei in Bayern aber nicht erlaubt.

Kirsch will im Süden ortsauswärts auch ein Geschwindigkeitsmessgerät aufstellen lassen, damit belegt werden kann, ob viele schon vor dem Ortsschild wieder Gas geben. Bis zum Umbau der Einmündung will er keine weiteren Maßnahmen einleiten. „Ich bin kein Freund von Provisorien, das verwirrt nur.“

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