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Winkl

19.06.2018

Das „größte und schönste“ Feuerwehrhaus, das Winkl je hatte

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2 Bilder
Segnung des Winkler Feuerwehrhauses:  Architektin Barbara Edenhofer-Gerum und Bürgermeister Peter Ditsch bei der Schlüsselübergabe an den Vorsitzenden Michael Ziegler.
Bild: Hertha Grabmaier

Viele Vereine feiern mit: Der Anbau an die Alte Schule in Winkl ist fertig. Die Feuerwehr hat jetzt einen Erweiterungsbau und positive Nachrichten gibt es zu den Kosten.

Feuerwehrabordnungen aus den umliegenden Gemeinden zogen mit ihren Fahnen ins festlich geschmückte Zelt. Dort dominierte dann auch die Farbe dunkelblau der Feuerwehruniformen den vorderen Bereich. Gefeiert wurde die kirchliche Segnung des neuen Feuerwehrhauses, das sich an die Alte Schule in Winkl anschließt.

„Wir segnen ein Feuerwehrhaus und alle, die bereit sind, für den Nächsten da zu sein“, sagte Pfarrer Fritz Kahnert in seiner Predigt. Bürgermeister Peter Ditsch bedankte sich bei Architektin Barbara Edenhofer-Gerum, allen Handwerkern und besonders bei den vielen freiwilligen Helfern. Für Feuerwehrvorsitzenden Michael Ziegler, „den Kümmerer, der mich oft an meine Grenzen brachte“, so Ditsch, gab es tosenden Beifall.

Das Projekt wird billiger

Barbara Edenhofer-Gerum dankte allen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und hatte noch ein kleines „Zuckerl“ dabei. Nachdem sie alles zusammengerechnet hatte, würden sich die Kosten für das Projekt von 880.000 auf 850.000 Euro verringern. Gemeinsam mit Bürgermeister Peter Ditsch übergab sie den obligatorischen, symbolischen Schlüssel an Michael Ziegler. „Vor 42 Jahren, im Juni 1976, gab es das letzte große Fest in Winkl“, sagte Ziegler in seiner Dankesrede. Das neue Gebäude sei das größte und schönste Feuerwehrhaus, das Winkl je hatte und darauf sei er besonders stolz.

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Der Landrat hat ein Geschenk dabei

Nach den Glückwünschen von Kreisbrandinspektor Robert Waldhauser, der die große Kameradschaft bei der Feuerwehr hervorhob, begleitete eine kleine Schar Pfarrer Kahnert und Bürgermeister Ditsch zur Segnung ins Feuerwehrhaus. Wieder zurück im Festzelt beglückwünschte Landrat Thomas Eichinger die vielen Helfer. Für die Winkler zeigte er seine Bewunderung – für die Leistung der Menschen eines so kleinen Ortes, mit der sie wieder ein Stück Heimat geschaffen hätten. Daran könne sich manch große Gemeinde ein Beispiel nehmen, so der Landrat.

Als Geschenk hatte Eichinger eine wunderschön gearbeitete Zinnscheibe einer Manufaktur vom Ammersee mitgebracht, die er Michael Ziegler und Peter Ditsch überreichte. Danach standen die frisch gesegneten Räume allen Besuchern zur Besichtigung offen.

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