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Kommentar

22.11.2017

Das neue Landratsamt wirft seine Schatten voraus

LT-Redakteur Gerald Modlinger.
Bild: Thorsten Jordan

Ob die Bürgermeister der Landkreisgemeinden da mitmachen? Die Kreisumlage soll wieder steigen. LT-Redakteur Gerald Modlinger bringt Licht in den Zahlendschungel.

Zu den Ritualen der Vorweihnachtszeit gehört (zumindest im Kreistag) das Feilschen um die Kreisumlage. Denn jeder Punkt mehr schmälert den finanziellen Spielraum der Gemeinden und bei einem Hebesatz von über 50 Prozent verbleiben den Gemeinden nicht einmal mehr 50 Cent von einem Euro Einnahmen aus Steuern und Schlüsselzuweisungen.

Drei mehr als bisher, 54 Punkte, sollen es ab 2018 sein, so der Vorschlag des Kreiskämmerers. Darin sind nicht nur die steigende Bezirksumlage und die Ausgaben für 2018 eingepreist. Man will in den nächsten Jahren auch vom vergleichsweise hohen Schuldenstand des Landkreises herunterkommen. Denn ab 2020/21 soll das Landratsamt erweitert werden, und das wird ohne neue Schulden nicht gehen.

Man darf gespannt sein, inwieweit sich die bislang geführte kontroverse Standort-Debatte in knapp zwei Wochen auch beim alljährlichen Adventsritual im Kreistag niederschlägt.

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