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Winterdienst

31.01.2019

Der Tag beginnt um 2.30 Uhr

Auch wenn es derzeit im Landkreis Landsberg nicht schneit, haben die Winterdienste genug zu tun.

Auch wenn es zurzeit nicht schneit, die Mitarbeiter des Kreisbauhofs haben einiges zu tun. Was sie täglich leisten

Die Mitarbeiter der Winterdienste im Landkreis haben derzeit gut zu tun – auch wenn es mal nicht schneit. „Der Wetterbeobachter fährt jeden Tag um 2.30 Uhr los“, sagt der Chef des Kreisbauhofs, Johannes Ried. Der Beobachter entscheidet, welcher Einsatz nötig ist. Drei Leute seien Wetterbeobachter und arbeiteten in einer Zweier-Schicht. „Es gibt aber eine durchgehende Rufbereitschaft von einem Wetterbeobachter.“

Bei den Fahrern hat Ried genügend Mitarbeiter zur Verfügung: „Wir haben pro Fahrzeug vier Personen, eigentlich wären drei ausreichend.“ Gefahren wird im Zwei-Schicht-Betrieb. Wenn kein Winterdienst zu leisten sei, würden bei milder Witterung beispielsweise Hecken sowie Bäume geschnitten oder Überstunden abgebaut.

Geräumt wird normalerweise bis 22 Uhr, es gilt laut Ried, dass die Straßen von 6 bis 22 Uhr befahrbar sein müssten. „Das heißt aber nicht, dass sie schwarz sein müssen.“ Der Kreisbauhof habe drei Fahrzeuge, und vier Dienstleister seien auf den Kreisstraßen mit ihren eigenen Fahrzeugen unterwegs. 225 Kilometer würden geräumt, 202 Kilometer seien Kreisstraße. „Wir machen den Winterdienst gemeinsam mit dem staatlichen Bauamt in Weilheim“, sagt Ried. Die Touren seien mit einem Computerprogramm optimiert, damit möglichst wenig Leerfahrten entstünden.

Die Streusalzmenge richte sich nach der Witterung, es gebe eine entsprechende Tabelle für den Einsatz. Die Entscheidung liege beim Wetterbeobachter, der den Winterdienst plane. Problematisch seien, wie Ried erzählt, vor allem größere Schneemassen, die verweht werden. Denn der Schnee bleibe genau auf der freigeräumten Fläche der Straße liegen. Der Kreisbauhof habe Kontakt zu Unternehmern mit Radladern, die im Notfall Schneewehen wegräumen können. Problemstellen seien beispielsweise die Umfahrung Thaining oder Bereiche bei Reichling und Vilgertshofen, berichtet Ried von den Erfahrungen vergangener Jahre. (smi)

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