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22.02.2015

Der neue Bus ist auch schon da

Mit zwei Benefiz-Fußballturnieren wurde das Geld für einen neuen Kleinbus für das Magnusheim in Holzhausen zusammengebracht.
Bild: Romi Löbhard

AH-Fußballer kicken fürs Magnusheim – und bekommen von dort Verstärkung

Die Regens Wagner Einrichtung Magnusheim in Holzhausen verfügt ab sofort über einen neuen Kleinbus, finanziert vom Verein „Freunde und Förderer von Regens Wagner Hozhausen“. Vor zwei Jahren keimte im Vorstand des Fördervereins die Idee zu diesem Projekt. Gründe dafür waren, dass der aktuelle Bus wohl bald nicht mehr verkehrstauglich sein würde, die Einrichtung aber dringend auf ein solches Verkehrsmittel angewiesen ist, weil in Holzhausen jegliche Verkehrsanbindung fehlt. Da die Kosten (knapp 25000 Euro) für ein solches Fahrzeug nicht allein aus den Mitgliedsbeiträgen zu tragen sein würden, organisierte Beiratsmitglied Herbert Thanner im vergangenen Jahr ein erstes Benefiz-Fußballturnier. Das kam so gut an und sorgte für so viel Freude und reichlich sprudelnde Spenden, dass es jetzt eine Wiederauflage gab, bei der der neue Bus bereits übergeben werden konnte.

Erneut war die Hurlacher Sport- und Kulturhalle von der Gemeinde und dem örtlichen Sportverein kostenfrei zur Verfügung gestellt worden. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Wilhelm Böhm spielten zehn AH-Mannschaften in zwei Gruppen und den finalen Sieg. Die Teams kamen nicht nur aus umliegenden Orten; zwei davon waren aus Hohenthann bei Landshut beziehungsweise Aitrang angereist. Das Besondere an diesem Turnier war, dass jeder Mannschaft zwei Bewohner des Magnusheims als Spieler zugelost wurden – aktive, gelebte Inklusion ohne viel Federlesens.

Wie beim ersten Turnier konnte der Förderverein von Regens Wagner nicht nur die Startgelder der Mannschaften auf das Fahrzeugkonto verbuchen, sondern auch symbolische Spendenschecks in Empfang nehmen. LEW-Betriebsratsvorsitzender Thomas Siprak übergab 3000 Euro, die sich je zur Hälfte aus Mitteln der Centparade der Mitarbeiter und einem Beitrag der Betriebsleitung zusammensetzen. Die Entwicklungsgesellschaft der Firma Hilti spendete 1000 Euro und das „Sozialwerk beim DLR“ unterstützte den Förderverein mit 500 Euro. Der Kontakt zu letztgenannter Organisation konnte über einen der beiden beim Turnier eingesetzten Schiedsrichter geknüpft werden: Klaus Seeliger aus Kaufering ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei dem Sozialwerk.

Der neue Kleinbus wird, wie Ulrich Hauser, Gesamtleiter von Regens Wagner Holzhausen, erläutert, für Unternehmungen der im Magnusheim betreuten Menschen mit Behinderung eingesetzt. Hauser nennt Dinge wie Einkäufe, Arztbesuche und Therapien. „Unsere Betreuten sollen aber auch ihre Freizeit aktiv gestalten können.“ Hauser denkt an Konzert- und Kinobesuche, sportliche Betätigungen wie Schwimmen.

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