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Mundraching

25.01.2014

Ein Dorfplatz für die Bürger

Wo bis vor Kurzem noch Altglas, Altpapier und Kunststoff entsorgt werden konnten, soll noch in diesem Jahr ein Mehrgenerationen-Platz für die Mundrachinger entstehen.
Bild: Frauke Vangierdegom

Auf dem Gelände des Wertstoffhofes in Mundraching sollen bald Feste stattfinden. Grund ist eine neue Regelung.

Jetzt will die Gemeinde Vilgertshofen das Gelände sinnvoll nutzen und einen „multifunktionalen Mehrgenerationen-Platz mit Dorfstadel“ errichten. Das haben Gemeinderat und Teilnehmergemeinschaft bereits im November 2013 beschlossen. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates standen schon erste Planungsdetails auf der Tagesordnung. So musste sich der Gemeinderat entscheiden, ob der geplante Dorfstadel eine Größe von sieben Mal 20 Metern oder von acht Mal 20 Metern aufweisen soll. Das einstimmige Ergebnis: Der neue Dorfstadel in Mundraching soll eine Grundfläche von 160 Quadratmetern erhalten.

Er wird mit überstehendem Vordach errichtet werden. Der Dorfstadel soll unter anderem dem Mundrachinger Dorffest einen wetterfesten Rahmen bieten und auch Vereinsmaterial beherbergen. Außerdem sprach sich der Rat einstimmig dafür aus, den geplanten Bolzplatz so groß wie möglich mit etwa 30 mal 40 Metern zu errichten.

Um mit den Planungen und auch der Fertigstellung noch in diesem Jahr voranzukommen, ist es notwendig, den Bebauungsplan „Mundraching Flößerstraße“, in dessen Geltungsbereich das Grundstück fällt, zu ändern. Auch diesem Vorhaben stimmten die Vilgersthofener Räte einstimmig zu.

Bürgermeister Konrad Welz unterrichtete den Rat darüber, dass für den Fall, dass der westlich gelegene Arm des bereits vorhandenen Lärmschutzwalles wegfällt, mit der Unteren Naturschutzbehörde Verhandlungen über eine Ersatzausgleichsfläche zu führen seien. Grund dafür sei, dass der Lärmschutzwall als Ökoausgleichsfläche bei der Ausweisung des Baugebietes „Mundraching Flößerstraße“ im Jahr 2002 gemeldet worden war.

Die Maßnahme wird mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten vom Amt für Ländliche Entwicklung im Rahmen der Dorferneuerung bezuschusst. Mit der Planung ist ein Büro aus Issing betraut worden.

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