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Kaufering

24.11.2017

Er will die Dinge voranbringen

Andreas Keller bewirbt sich fürs Bürgermeisteramt in Kaufering. Er wurde von den Grünen als Kandidat aufgestellt.
Bild: Oliver Sommer

Jetzt ist es fix: Andreas Keller ist nun offiziell Bürgermeisterkandidat der Kauferinger Grünen. Konkrete Ziele hat er auch schon formuliert.

Nach einer guten halben Stunde war der Kandidat für die Bürgermeisterwahlen im März nominiert. Mit dem 51-jährigen Andreas Keller will die Grün-Alternative Liste (GAL) ins Rennen um den Posten des Rathauschefs ziehen. Keller sei „der Mann, der die Dinge nun voranbringen soll“, hieß es.

Eine gutes Dutzend GAL-Wähler hatten sich im Sportzentrum zusammengefunden. Wolfgang Haberecht hatte zur Aufstellungsversammlung eingeladen. Andreas Keller, einziger Kandidat des Abends, stellte sich vor. Als Kauferinger seit der Kindheit engagiere er sich im politischen wie gesellschaftlichen Leben seit vielen Jahren, so der gelernte Zimmermeister. Er ist auch staatlich geprüfter Techniker und Bauingenieur, der bis vor zwei Jahren eine eigene Zimmerei hatte. Dann habe er seinen Betrieb an seinen Geschäftspartner übergeben und ist nun in einer Hochbaufirma tätig.

Keller will einen Ortsentwicklungsplan aufstellen

Vor vier Jahren trat Keller den Grünen bei und wurde mit dem zweitbesten Listenergebnis in den Kauferinger Gemeinderat gewählt. „Und heute stehe ich vor Ihnen und will Bürgermeister von Kaufering werden“, so Keller. Er kenne den Ort und die Bewohner und wisse, was viele bewege. Und er habe einen tiefen Einblick in die politischen Verhältnisse und wisse um die Aufgaben.

Es fehle eine Richtschnur, befand der Vater zweier erwachsener Kinder, für die Entscheidungen und das Handeln im Ort. Kaufering verändere sich durch den Strukturwandel, durch Zuzug und geänderte Ansprüche. Es bedürfe eines Konzepts für Wohnen, Grünflächen, Infrastruktur und Gewerbe. Gemeinsam mit den Bürgern, dem Gemeinderat und den Fachplanern wolle er einen Ortsentwicklungsplan erarbeiten, in dem alle Belange Eingang finden würden. Es fehle bezahlbarer Wohnraum, auch für sozial Schwache. Außerdem stünden zahlreiche Projekte wie die Sanierung der Schulen oder der Neubau des Feuerwehrhauses an, hier müsse kostenbewusst und bedarfsorientiert gearbeitet werden. Auch der Erhalt des kulturellen und baulichen Erbes liege ihm am Herzen, so Keller, ebenso wie die Pflege und der Erhalt der Naturschutzgebiete.

Er bekommt eine Nein-Stimme

Ein sorgsamer Umgang mit den Flächen sei ihm wichtig. Keller will, dass sich Kaufering seiner Mitverantwortung für den Klimawandel stelle. Auch die Themen Verkehr und Mobilität sprach er an, die Wirtschaftsentwicklung sei Teil seiner Politik, die er als Bürgermeister ausüben wolle. Er sehe in Gemeinderat und Verwaltung viel Handlungsbedarf. Auf der Basis gut vorbereiteter Beschlussvorlagen und klar strukturierter Entscheidungsprozesse wolle er für nachvollziehbare Entscheidungen und effiziente Verwaltungsabläufe sorgen. Unabdingbar sei für ihn Transparenz. Als Bauingenieur bringe er die nötige Kompetenz mit. Von 14 gültigen Stimmen konnte Keller 13 zu seinen Gunsten verbuchen, es gab eine Nein-Stimme.

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