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01.07.2010

Gemeinsamer Plan für Freizeit und Tourismus

Lechrain Wandern, Radeln, Schwimmen: Die Freizeitmöglichkeiten in den Gemeinden des Begegnungslandes Lech-Wertach sind vielfältig. Aber noch wenig vernetzt.

Das soll sich mit dem neu gestartete Leader-Projekt "Naherholungskonzept Begegnungsland Lech-Wertach-Grobkonzept" ändern. Hier machen die zwölf Mitgliedsgemeinden zum ersten Mal eine Bestandsaufnahme vorhandener Freizeitmöglichkeiten wie Baggerseen oder Schwimmbädern.

"Lassen Sie uns doch einfach einen gemeinsamen regionalen Plan für Freizeit und Tourismus erstellen - ganz im Sinne von Begegnung", fasste der Vorsitzende des Begegnungslandes Ludwig Fröhlich das Ziel des Projekts zusammen. Nur so könnten zukünftig neue Naherholungsplätze geschaffen und Lücken in der Infrastruktur geschlossen werden, sagt Benjamin Früchtl, LAG-Manager des Begegnungslandes. Mit der Durchführung wurde das Büro Arnold Consult aus Kissing beauftragt. Aufseiten des Begegnungslands Lech-Wertach koordiniert Früchtl das Projekt, das rund 10 000 Euro kostet und zu 50 Prozent (vom Nettobetrag) durch das EU-Programm Leader gefördert wird. Auch die Universität Augsburg stimmt sich im Zuge des Projekts "zukünftige Handlungsstrategien im Begegnungsland Lech-Wertach" (wir berichteten) mit Arnold Consult ab.

Freizeitkarte für die Region soll entstehen

Als langfristiges Ziel des Projekts sei beispielsweise eine Freizeitkarte der Region denkbar, erläutert Benjamin Früchtl. Besonderes Augenmerk soll auf die Radwege gelegt werden. Anknüpfungspunkte sehen die Beteiligten im bereits bestehenden Leader-Projekt "Radwegenetz Nordschwaben". Wie das konkret aussehen soll, steht noch nicht fest. Momentan werden zunächst der Ist-Zustand erhoben sowie Vorschläge der Gemeinden eingeholt. (nap)

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