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Dorfleben

30.05.2015

Happerger wird zum Ortszentrum

Bei einem Treffen der Dorferneuerung wurde über die Zukunft des Happerger in Ludenhausen diskutiert.
Bild: Gisela Klöck

Der Freistaat unterstützt die Sanierung des Gebäudes

Die ehemalige Wirtschaft „Happerger“ ist der Mittelpunkt von Ludenhausen. Die Gemeinde hat das Gebäude vor Jahren erworben und nun finden darin schon seit Längerem trotz der alten Bausubstanz gut besuchte kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen statt. Organisiert werden sie vom Kulturförderverein.

Die Ludenhausener Bürger wollen allerdings noch mehr aus dem Happerger machen: Sie wünschen sich ein Begegnungszentrum, eine Heimat für mehrere Vereine im ersten Stock, Schießstände im zweiten Obergeschoss und im Erdgeschoss Gastraum, Küchenbereich und den Saal als einen Raum für Kulturveranstaltungen. Entwürfe und Planungsskizzen liegen in einem Gesamtkonzept bereits vor.

Bei einem Treffen der Dorferneuerung im Feuerwehrhaus gab Johannes Mühlbauer vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) nun eine mündliche Zusage für die Pläne. Somit kann der Bauabschnitt Happerger-Saal angegangen werden.

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Die Gemeinde als Bauherrin hat bereits ein örtliches Planungsbüro beauftragt, informierte Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler. „Mit allen Vereinen an einem Tisch gehen wir den Saal, Küche und Sanitärbereich an, die Wünsche der Bürger werden in Gemeinschaft miteinander berücksichtigt“, sagte die Gemeindechefin. Der Umbau des gesamten Happerger-Komplexes sei momentan nicht vorgesehen.

Eine finanzielle Obergrenze (320000 Euro) wurde bereits im Gemeinderat beschlossen und nun freuen sich die Dorferneuerungsteilnehmer und die Gemeinde über Zuschüsse der Dorferneuerung. Ein Leistungsverzeichnis über machbare Eigenleistungen wird vom Planer erstellt und dem ALE vorgelegt. Viele Bürger sind darüber hinaus bereit, neben den Firmen, für ihren Happerger in Eigenleistung Hand anzulegen. Ohne Versammlungsstättenverordnung, die bestimmte Auflagen für über 200 Personen vorsieht, wäre aber nach Ansicht des Arbeitskreises das Vorhaben nicht genug zukunftsorientiert. Der Antrag für die größere Versammlungsstätte wird somit bei der nächsten Gemeinderatssitzung auf der Agenda stehen. (klö)

Die Diskussion ist geschlossen.

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