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Kinderbetreuung

14.03.2014

Jetzt wird der Platz knapp

Trotz Container wird der Platz im Finninger Kindergarten knapp – Grund ist der Zuzug, der sich auch durch die gemeindlichen Baugebiete lebhaft entwickelt.
Bild: leit

Zuzug macht sich im nächsten Jahr bemerkbar

Eine erste Aufgabe für den künftigen Gemeinderat hatte Bürgermeister Fritz Haaf bei der jüngsten Finninger Gemeinderatssitzung im Gepäck: Der Kindergarten muss für das neue Kindergartenjahr um eine Gruppe erweitert werden. Derzeit werden hier die Kindergartenkinder in der Wolken- und in der Regenbogengruppe betreut.

Auch die Zahl der Plätze für die Kinder in der Sonnenstrahlgruppe, die noch keine drei Jahre alt sind, wird von acht auf zehn erhöht. Nach der Einschreibung für das neue Kindergartenjahr zeigte sich, so Haaf, dass fünf Kindergartenkinder und zwei Kleinkinder keinen Platz mehr finden würden. Daher wurde in Zusammenarbeit mit der Kindergartenaufsicht eine Lösung erarbeitet. Diese sieht nun eine Erweiterung der Betriebserlaubnis, befristet für ein Jahr vor, berichtete der Bürgermeister. Der Turnraum wird zu einem Gruppenraum umfunktioniert und die Kinder werden künftig mit dem Bus zur Schulturnhalle gefahren, wenn für sie Turnen auf dem Programm steht. Erst kürzlich war für die Krippengruppe im Container Platz geschaffen worden.

Viele neue Familien kamen Ende des vergangenen Jahres

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Als Grund für den Zuwachs an Kindergartenkindern machte Haaf den Zuzug einiger junger Familien im letzten Quartal des vergangenen Jahres aus. Hier gab es einigen Wechsel bei den Mietern, stellte er fest. Denn nach der Statistik der Geburtenentwicklung wären die Plätze noch ausreichend gewesen, schilderte der Bürgermeister. Haaf wies auch darauf hin, dass sich in zwei Jahren auch die Ausweisung der neuen Baugebiete bei den Kinderzahlen bemerkbar machen wird.

Sollten die zehn Plätze für Kinder im Alter von unter drei Jahren nicht ausreichen, könne man überlegen, ob eine der Kindergartengruppen als altersgeöffnete Gruppe geführt werde. Für die neue Gruppe soll nun Personal eingestellt und Möbel gekauft werden. Allerdings, schränkte Haaf ein, müsse für das nun vorgestellte Raumkonzept noch der Brandschutz geprüft werden.

Die Frage, ob auf die vor einigen Jahren gemachten Pläne – ein neues Kinderhaus für Buben und Mädchen bis zu zwölf Jahren mit zwei Kindergartengruppen und einer Krippengruppe – zurückgegriffen werden sollte, sprach Haaf nicht an.

Seinerzeit war der Planungsstand schon so weit gediehen, dass mit einem Bau des Hauses begonnen hätte werden können. Wegen geringer Buchungszeiten und geburtenschwacher Jahrgänge hatte der Gemeinderat im Frühjahr 2011 das Vorhaben gekippt. (rg)

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