Newsticker

USA: Fünf Millionen gemeldete Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Kaltenberg: Ein Mesner aus Leidenschaft

Kaltenberg

10.12.2019

Kaltenberg: Ein Mesner aus Leidenschaft

Pfarrer Thomas Wagner (links) verabschiedete Mesner Karl Bechler und dessen Ehefrau Erika beim Festgottesdienst in Kaltenberg.

Plus Karl Bechler kümmert sich 22 Jahre um die Kaltenberger St. Elisabeth-Kapelle. Nun hört er auf. Er hat gleich zwei Nachfolger.

Das Patrozinium der heiligen Elisabeth wurde in Kaltenberg mit einem Festgottesdienst in der Kaltenberger Elisabeth-Kapelle gefeiert, den Organist Korbinian Wank aus Hausen an der Orgel musikalisch umrahmte. Der Festtag war aber auch gleichzeitig der feierliche Rahmen, um Karl Bechler aus seinem langjährigen Mesnerdienst zu verabschieden.

Auch der frühere Pfarrer Hans Schneider kam zum Abschied

Der Einladung von Pfarrer Thomas Wagner zum Gottesdienst und zum Mitfeiern war auch der frühere Pfarrer Hans Schneider gerne gefolgt. In seiner Ansprache würdigte er das Leben der heiligen Elisabeth, die sich in den Dienst der Armen und Bedürftigen stellte.

Sich einsetzen und kümmern um die Belange der Gemeinschaft – das war auch der Bogen zum Wirken von Karl Bechler als Mesner in Kaltenberg. Als Pfarrer Schneider ihn 1997 fragte, ob er den Mesnerdienst übernehmen wolle, zögerte Karl Bechler nicht lange und sagte zu. Seitdem kümmerte er sich darum, dass alles immer ordentlich und schön gerichtet war. Seine Ehefrau Erika unterstützte ihn dabei ohne Wenn und Aber.

Kaltenberg: Ein Mesner aus Leidenschaft

Ein wichtiger Beitrag für die Gottesdienste

Am Ende des Festgottesdienstes stellte Pfarrer Wagner auch die Nachfolger von Karl Bechler vor. Es sei erfreulich, dass sich Petra Wölfl und Karl Höflmayr bereit erklärt hätten, diesen ehrenamtlichen Dienst gemeinsam zu übernehmen und somit einen wichtigen Beitrag zum Fortbestand der Gottesdienstfeiern in Kaltenberg leisteten.

Mit einem Geschenk bedankte sich Pfarrer Wagner auch bei Erika Bechler, die während der 22 Jahre als „Mesner-Ehefrau“ viele Stunden bei der Pflege der Kapelle mithalf.

Die Verdienste von Karl Bechler als Mesner wurden auch mit einer Dankesurkunde gewürdigt, die Pfarrer Wagner übergab. Bürgermeister Wilhelm Lehmann dankte dem Mesner-Ehepaar ebenfalls für die Betreuung des Kaltenberger Kleinods, das für Karl Bechler im Lauf der Zeit fast zu „seiner“ Kapelle geworden war. Lehmann dankte ihm nicht nur als Freund, sondern auch als „Arbeitgeber“: Die wenigsten wissen nämlich, dass die Kapelle der Gemeinde gehört und somit der Mesner im Auftrag der Gemeinde arbeitet. (lt)

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren