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Kaufering

18.02.2018

Kaufering: Nichts zu holen beim Tabellenzweiten

Für die Red Hocks Kaufering gab es im Auswärtsspiel in Wernigerode nichts zu holen.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

In Wernigerode zeigen die Red Hocks Kaufering eine gute Leistung. Aber nicht gut genug, um den Tabellenzweiten Wernigerode in Verlegenheit zu bringen.

Das Gastspiel bei den Red Devils Wernigerode wurde für die Kauferinger Floorballer zur Lehrstunde. In einem Spiel, das auch positive Eindrücke hinterlassen hat, wurde jede defensive Unachtsamkeit durch die Legionäre der Harzer bestraft. Am Ende unterlagen die Red Hocks mit 4:9 – an jedem Tor der Devils war mindestens ein Legionär des Bundesligisten beteiligt.

Das Spiel begann mit viel Ballbesitz aufseiten der Hausherren. Doch die ersten gefährlichen Toraktionen kreierte die spielstarke erste Reihe der Red Hocks. Folglich konnte Maximilian Falkenberger nach schönem Zuspiel von Marco Tobisch zum 1:0 einschieben (5.). Der Tabellenzweite brauchten aber nicht lange, um sich zu sortieren. Die Angriffe wurden gefährlicher und nach einem Doppelschlag durch Lomakin und Kuittinen stand es nach zehn Spielminuten 2:1 für die Gastgeber.

Im letzten Drittel macht Wernigerode alles klar

Anschließend war es ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die Gastgeber ein Chancenplus verzeichnen konnten. Brenzlich wurde es erst wieder nach 18 Minuten: Julian Rüger musste auf die Strafbank. Die „Box“ der Kauferinger stand sehr gut, aber drei Sekunden nach Ablauf der Strafe und 13 Sekunden vor Drittelende klingelte es dann aber doch noch. Ein abgefälschter Schuss von Iskanius fand den Weg ins Kauferinger Tor.

Das zweite Drittel begann etwas passiver: Kein Team wollte eine Fehler riskieren. Eine Strafe gegen Tobias Hutter blieb folgenlos, nach 26 Minuten erkämpfte sich der Kauferinger stark den Ball und verkürzte auf 2:3. Das Spiel wurde durch viele Diskussionen unterbrochen, in der 34. Minute erhöhte Iskanius nach einem Alleingang auf 4:2, das 5:2 fiel erneut kurz vor Drittelende durch Kuittinen.

Der Schlussabschnitt begann rasant, jedoch nicht im Sinne der Red Hocks: In der 43. Minute fiel das 6:2 und das 7:2 – in Überzahl – nach 45 Minuten. Nach einer sehr fraglichen Strafe gegen Dennis Häringer musste Red-Hocks-Keeper Dominik Bürger, der eine sehr gute Leistung zeigte, zum achten Mal hinter sich greifen (48.) – und nur eine Minute später war mit dem 9:2 die Partie endgültig entschieden.

Kaufering sorgt nur noch für Ergebniskosmetik

Strafzeiten, individuelle Unachtsamkeiten und eine hektische Anfangsphase der Kauferinger zu Beginn des letzten Drittels hatte Wernigerode eiskalt ausgenutzt. Mit einer Auszeit beruhigte Spielertrainer Daniel Szirbeck das Spiel wieder. Die letzten zehn Minuten dominierten die Kauferinger dann, was sich in der 57. und der 59. Minute durch zwei Treffer zeigte, die aber letztlich nur mehr Ergebniskosmetik zum 9:4-Endstand waren.

Nationalspieler Julian Rüger sieht dennoch Fortschritte bei den Kauferingern: „Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht. Vor allem, da wir nur zwölf Feldspieler hatten, von denen drei angeschlagen waren, und Albert Sikora dann auch noch komplett ausgefallen ist. Taktisch haben wir unsere Vorgaben gut umgesetzt. Im Endeffekt haperte es nur an unserer Durchschlagskraft nach vorne und an der Konzentration in der Defensive.“ (lt)

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