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Mehr Rücksicht und Benehmen in der Landsberger Stadtpfarrkirche

Mehr Rücksicht und Benehmen in der Landsberger Stadtpfarrkirche
Kommentar Von Stephanie Millonig
18.12.2019

Gerade in der Vorweihnachtszeit lassen einige Besucher der Landsberger Stadtpfarrkirche die guten Manieren vermissen. Das geht nicht - meint LT-Redakteurin Stephanie Millonig.

Wer Kind oder Enkel die Luidlkrippe in der Stadtpfarrkirche zeigen will und vor einem verschlossenen Gotteshaus steht, ist verständlicherweise verärgert. Geht es nicht, gerade in der Adventszeit die Kirche länger offen zu lassen? Es geht nicht, da sich offensichtlich einige Besucher nicht mehr an die einfachsten Benimmregeln halten.

Ob gläubig oder nicht – es ist eigentlich selbstverständlich, dass man nicht mit Glühwein und Bratwurst in eine Kirche geht. So wie man auch nicht mit der Glühweintasse – oder im Sommer mit dem tropfenden Eis – in die benachbarten Einkaufsläden geht. Man betritt überhaupt keine fremden Räume mit Essen oder Getränken in der Hand. Der einfache Grund: Es besteht immer die Gefahr zu kleckern. Das eigene Heim würde man sich auch ungern von jemandem anderen verschmutzen lassen.

Und die Kirche als Toilette zu missbrauchen, dazu erübrigt sich jeglicher Kommentar. Die traurige Erkenntnis: Es braucht offensichtlich überall Aufpasser. Also noch einmal die Erinnerung an die volkstümliche Variante des Kantschen Imperativ: „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg auch keinem anderen zu.“

Lesen Sie den Artikel dazu:Warum die Stadtpfarrkirche abends geschlossen ist

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