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17.02.2015

Streudienst im Wildpark

Zwei gefährliche Stellen entschärft

Wer im Winter im Wildpark spazieren geht, der sollte dies mit festem Schuhwerk tun und sich darauf einstellen, dass die Wege nicht geräumt sind. Weil jetzt aber doch Mitarbeiter des Bauhofs an zwei Stellen des Erholungsgebiets südlich der Altstadt Salz streuten, haben sich einige Spaziergänger an unsere Zeitung gewandt.

Gestern waren zwei Stellen gestreut worden, an denen sich Eisplatten gebildet hatten. Dies bestätigte Andreas Létang, der Pressesprecher der Stadt, auf Nachfrage unserer Zeitung. Wenn der Eindruck entstanden sei, es wäre mehr gestreut worden, dann liege das womöglich daran, dass sich der Teller des Salzstreuers auch während der Fahrt durch den Wildpark drehte. Vielleicht seien auch einzelne Salzkörner herausgerieselt.

Den Hinweis auf die Eisplatten habe der Bauhof von Bürgern erhalten, sagt Létang. Aufgrund eines internen Missverständnisses sei das Forstamt nicht informiert worden. Dessen Leiter, Gerhard Gaudlitz, wusste gestern aber schon Bescheid. Er bestätigte, dass im Wildpark eigentlich nicht gestreut wird. Büsche und Bäume neben den Wegen sollen nicht mit Nitrat und Chlor belastet werden. Den Tieren schade das Salz dagegen nichts. „Die freuen sich darüber.“ Schließlich lege das Forstamt im Winter auch spezielle Lecksteine aus Salz aus. (wu)

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