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Feuerwehr

26.02.2015

Teure Türen

Mehr als gedacht wird getauscht, dafür wird die Absauganlage aber billiger

Deutlich teurer als in der Kostenschätzung vorgesehen werden die Ausgaben für die Schreinerarbeiten im neuen Feuerwehrgerätehaus in Schondorf.

Veranschlagt waren hier 9000 Euro für Türen und Fensterbänke. Das günstigste Angebot kam von einer Firma aus Jengen über knapp 44000 Euro. Als Grund für die Mehrkosten nannte Projektleiter Florian Gradl bei der jüngsten Gemeinderatssitzung, dass aufgrund des Brandschutzgutachtens einige Türen ersetzt werden müssen. Zudem konnten die Türen im Keller nicht mehr verwendet werden.

Günstiger wird dagegen die Absauganlage, die 16000 Euro statt der veranschlagten 27000 Euro kostet. Angeschafft werden auch noch 16 weitere Spinde für knapp 5000 Euro.

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Insgesamt, erklärte Bürgermeister Alexander Herrmann gegenüber dem Landsberger Tagblatt, seien bislang Rechnungen in Höhe von insgesamt rund 1,7 Millionen Euro eingegangen, und damit liege das Projekt weiter in etwa in dem im vergangenen Jahr abgesteckten Kostenrahmen.

Das Feuerwehrhaus beschäftigte den Gemeinderat auch an anderer Stelle der Tagesordnung, und zwar bei der 2. Änderung des Bebauungsplans Ortsmitte. Um die ehemalige Bushalle einer neuen Nutzung zuzuführen, hatte die Gemeinde im Bebauungsplan auch festhalten müssen, dass zwischen diesem Gebäude und dem benachbarten Supermarkt die Abstandsflächen unterschritten werden können.

Altlasten sind noch ein Thema

Im Rahmen des Änderungsverfahrens wurde die Gemeinde vom Landratsamt zudem darauf aufmerksam gemacht, dass bei künftigen baulichen Veränderungen auf den beiden Grundstücken geprüft werden muss, ob wegen der früheren Tankstelle auf dem heutigen Supermarkt-Areal noch Altlasten vorhanden sind, die dann fachgerecht entsorgt werden müssten. Auch diese Festsetzung wurde in den Bebauungsplan aufgenommen. Der Plan muss nun noch einmal ausgelegt werden, bevor die 2. Änderung dann vom Gremium beschlossen werden kann. (rg)

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