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Flächennutzungsplan

20.04.2012

Zu viel "Grün" für manchen Bürger

In der Kälte noch etwas verwaist, treffen sich die Uttinger im Sommer gerne im Summerpark. Im Flächennutzungsplan wird jetzt die Möglichkeit für einen Kinderspielplatz verankert.
Bild: Thorsten Jordan

Uttinger Gemeinderat beschäftigt sich mit den Einwendungen zu Neufassung. Oft Wunsch nach mehr Baurecht

Mehr Bauland und weniger Grünfläche, dies wünschen sich viele Grundstücksbesitzer im Zusammenhang mit der Neufassung des Uttinger Flächennutzungsplanes (FNP). In einer dreieinhalbstündigen Sitzung hat sich der Gemeinderat mit rund 60 Eingaben von Bürger und Behörden beschäftigt. Den privaten Grundstücksbesitzern geht es zumeist um Baurecht, welches sie durch den FNP eingeschränkt sehen.  In vielen Bereichen sind es jedoch übergeordnete Behörden, die die Festlegungen treffen, wie Ulrike Angerer vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München deutlich machte. Die Grenzen des Landschaftsschutzgebietes (LSG), Hochwasserlinien oder auch amtlich kartierte Biotope müssten beispielsweise in den FNP aufgenommen werden. Die meisten Einwendungen zu privatem Baurecht gab es in Holzhausen. Es gibt beispielsweise Am Steinreiß wichtige Grünzüge und das Areal zwischen der Verwaltungsschule in Holzhausen und Utting ist als Außenbereich definiert. Laut Angerer handelt es sich um „parkähnliche Grundstücke im LSG, bei denen die Bebauung eine untergeordnete Rolle spielt.“ Der Bereich sei als Grünfläche ausgewiesen, damit keine Verdichtung erfolge. Es gebe Bestandsschutz mit einer gewissen Möglichkeit der Erweiterung. Es gehe um eine maßvolle Entwicklung des Ortes. „Dieses Ziel impliziert nicht, dass jeder Einheimische bei der Ausweisung Berücksichtigung findet“, verdeutlichte Angerer, dass es um eine Abwägung der Belange der Allgemeinheit und Einzelner gehe. Mehr dazu in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.

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