Ausflug

12.08.2017

Zwischen Bambuswald und Aquädukt

Die Garten- und Blumenfreunde aus Eching unternahmen eine sechstägige Reise in die Provence.
Bild: Renate Morscheck

Die Garten- und Blumenfreunde Eching waren in der Provence unterwegs

Die Garten- und Blumenfreunde Eching luden heuer zu einer sechstägigen Reise in die Provence ein. Einen Bericht über den Ausflug haben sie dem LT zugesandt:

Bei der Hinfahrt führte ein Abstecher zum größten „Bambuswald“ Europas, der 1856 angelegten Bambouseraie in Générargues bei Anduze. Inmitten der bis zu 30 Meter hohen Bambusstangen gibt es unter anderem ein Laotisches Dorf zu bestaunen. Von den 240 Bambus-Sorten haben einige besonders schöne Stangen, von gelb-grün gestreift bis schwarz. Die Temperatur von über 30 Grad ließ die Besucher tatsächlich meinen, sie wären in asiatischen Gefilden unterwegs. Bei einer Fahrt durch den Luberon gab es viel zu entdecken, zum Beispiel die kleine Ortschaft Roussillon, deren Häuser in den gelben, orangen und roten Farben des Ockers gestrichen sind. Natürlich durfte eine Wanderung durch die Ockergruben, die sich direkt nebenan befinden, nicht fehlen. Vorbei an den blühenden Lavendelfeldern und der herrlich gelegenen Ortschaft Gordes ging es zur Abbaye de Sénanque, einem versteckt in einem stillen Tal liegenden Zisterzienserkloster, das im Jahr 1148 gegründet wurde.

Beim Besuch des Lavendelmuseums in Coustellet erfuhren die Teilnehmer, wie viel Arbeit in der Herstellung des wertvollen Lavendelöls steckt und welche Heilwirkungen dieses Öl hat. Man braucht die Blüten und Stängel von 20 Lavendelpflanzen, um daraus einen Tropfen Öl zu gewinnen.

Auch der nächste Tag in der Provence bot viele Höhepunkte: Zuerst der Besuch der Festung von Les Baux, die malerisch auf einem 900 Meter langen und 20 Meter breiten Felsplateau liegt. Die Gebäude der Ruine stammen aus dem 14. bis 17. Jahrhundert. In Arles beeindruckte das gut erhaltene Amphitheater, das heute Schauplatz von Stierkämpfen ist. Besonders schön auch der Kreuzgang der Cathédrale St.-Trophime mit vielen detailgenauen Steinmetzarbeiten. Ein besonderes Erlebnis war dann die Fahrt mit dem Leiterwagen in der Camargue, bei der gezeigt wurde, wie man von einer Stierherde einzelne Tiere absondert. In der Camargue gibt es mehr als 300 Stierhöfe, die Tiere für Stierkämpfe züchten. Zum Abschluss ließen sich alle ein saftiges Stiergulasch schmecken. Auch der Wein mundete und so ging es auf der Heimfahrt ins Hotel in Avignon im Bus recht lustig zu und es wurde viel gesungen: „Sur le pont d’ Avignon.“ Mit schönen Eindrücken kamen die 44 Ausflügler in Eching an.

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