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Umwelt

13.07.2017

Energie sparen leicht gemacht!

Auch wenn unser Strom zunehmend aus erneuerbaren Quellen stammt, ist Energiesparen sinnvoll. Nicht nur, dass die monatliche Stromrechnung niedriger ausfällt, man erweist der Natur auch einen großen Gefallen. Wenn man auf einige Kleinigkeiten achtet, ist schon viel gewonnen.
Bild: Monique Wüstenhagen/dpa

K!ar.Text verrät euch, wie ihr ganz einfach euren Stromverbrauch verringert

Energie ist lebensnotwendig und entspringt aus vielen Quellen. Menschen, Tiere und Pflanzen ziehen Energie aus Lebensmitteln, die sie für ihre Gesundheit und Entwicklung brauchen. Technische Geräte wie Radios, Kühlschränke, Fernseher oder Computer benötigen elektrische Energie um zu funktionieren. Ohne Energie würde kein Zug fahren und kein Flugzeug fliegen. Doch wie gehen wir um mit einer Ressource, die es nicht unbegrenzt gibt?

Erneuerbare Energiequellen, wie Wind, Wasser und Sonnenlicht könnten in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen. Sie bieten Alternativen zur umstrittenen Atomkraft. Damit der Bedarf an Energie, die erzeugt werden muss, insgesamt so gering wie möglich ist, können kleine Tipps für den Alltag eine große Wirkung haben. K!ar.Text hat einige Ideen für den Alltag parat, wie man mit Kleinigkeiten seinen Beitrag leisten kann.

Energiesparen beschränkt sich nicht darauf, nur seinen Stromverbrauch gering zu halten. Auch effizientes Heizen und der verantwortungsbewusste Umgang mit Lebensmitteln und Wasser gehören dazu. Zum Verständnis: Der Energieverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts in Deutschland setzt sich zu 65 Prozent aus Raumwärme, zu 20 Prozent aus Strom und 15 Prozent Warmwasser zusammen. Dennoch denken die meisten Menschen zuerst an elektrischen Strom, wenn sie an Energie denken. Wer sich ein paar einfache Tricks merkt, kann sich selbst viel Geld und der Natur viel Energie einsparen:

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Bildschirme von Computern und Fernsehern verbrauchen mehr Energie, je heller sie eingestellt sind. Bei günstigen Lichtverhältnissen lohnt es sich, die Helligkeit der Anzeige zurückzudrehen. Wenn man trotzdem noch alles mühelos erkennen kann, ist das auf lange Sicht sogar besser für die Augen.

Wer sich hin und wieder statt in der Wanne zu Baden unter die Dusche stellt, spart schon auf kurze Sicht enorm viel Wasser. Für ein Bad braucht man etwa drei Mal so viel wie für eine Dusche.

Wenn man beim Kochen einen Deckel benutzt, kann man ebenfalls viel Energie einsparen, da die Lebensmittel schneller warm beziehungsweise gar werden. Auf einigen Herdplatten braucht das Wasser sehr lange, bis es kocht. Schneller und sparsamer geht es mit dem Wasserkocher: Einfach das Wasser dort erhitzen und dann in den Topf einfüllen.

Bei schönem Wetter könnt ihr ohne Probleme auf den Trockner verzichten und die Wäsche nach draußen hängen. Lufttrocknen kostet nichts! Das gilt bei warmen Temperaturen auch für die eigenen Haare. Den Föhn beiseitelegen und die Haare an der frischen Luft trocknen lassen. Dies ist nicht nur sehr sparsam, sondern schont zugleich die Haare.

Beim Kauf von neuen Großgeräten wie Fernsehern oder Waschmaschinen ist es wichtig, auf die sogenannte Energieeffizienzklasse zu achten. Hierbei ist Klasse A in all ihren Abstufungen die sparsamste. Besonders bei Gefriertruhen und Kühlschränken ist es sinnvoll, darauf zu achten, denn diese Geräte sind gewöhnlich dauerhaft eingeschaltet und zählen somit zu den größten Verbrauchern im Haushalt. Viele neue Produkte haben zudem übrigens einen sogenannten Eco-Modus, in dem sie in ihrem Strombedarf noch wirtschaftlicher sind und sparsamer arbeiten. Zum Beispiel verfügen immer mehr Waschmaschinen über solche speziellen Energiesparprogramme. Das lohnt sich!

Wenn ihr das nächste Mal vor einem Regal mit Glühbirnen steht, entscheidet euch für eine Energiesparlampe. Die verbrauchen häufig nur einen Bruchteil der Energie herkömmlicher Leuchten und schonen somit die Umwelt.

Auch in Sachen Ernährung lässt sich Energie sparen, ohne dass man sich auf große Verzichte oder hohe Kosten einstellen muss. Statt Produkte zu kaufen, die um die halbe Welt gefahren werden müssen, könnt ihr auch einfach regionale Lebensmittel der jeweiligen Jahreszeiten kaufen, eure Region unterstützen und gleichzeitig wissen, wo euer Essen herkommt.

Auf die kleinen Dinge achten: Lichter ausschalten wenn man den Raum verlässt, Wasserhähne zudrehen und Fenster richtig schließen. Wer dabei konsequent ist, geht mit gutem Beispiel voran. Das ist nicht unwichtig, denn Kinder gehen in der Regel genauso mit Energiequellen um, wie sie es zuhause und ihrem Umfeld beobachten können.

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