Chorkonzert

07.05.2016

Klingender Frühling

Gemeinsam mit dem Vogtlandchor Vocapella entführte der Männerchor Dirlewang beim Frühjahrskonzert die Gäste auf eine musikalische Reise. Passend zum „Tanz in den Mai“ sorgten die Dirlewanger Blaosband und die Straßberger Musikanten für Tanzspaß bei den Gästen.
Bild: müsa

Dirlewanger Sänger und Gäste aus Sachsen begeistern

Stilistische Vielseitigkeit und musikalische Leckerbissen bot das Frühjahrskonzert des Dirlewanger Männerchors in der Schulturnhalle. Immerhin sorgte nicht nur der Männerchor für Unterhaltung, sondern auch der Gastchor Vocapella aus dem Vogtland. Dabei war der Konzertabend dem Motto „Tanz in den Mai“ gewidmet und die Dirlewanger Blaosband trumpfte unter der Leitung von Klaus-Jürgen Herrmannsdörfer auf, und ließ die Gäste ihr Tanzbein schwingen. Die Straßberger Musikanten waren ebenfalls aus dem sächsischen Vogtland und spielten gekonnt auf.

Dass diese Verbindung nicht selbstverständlich ist, machte Vorsitzender Christian Zoller in seiner Eröffnungsrede deutlich: „Der Gastchor war eigentlich auf der Suche nach uns.“ Der Dirlewanger Theo Wenig pflegt viele Kontakte und war öfter beruflich im Vogtland. Durch die Freundschaften, die sich entwickelten, war der Kontakt zustande gekommen, erzählt Zoller. Der Vogtlandchor fragte bei Wenig nach, ob er eine Idee für ein gemeinsames Konzert hätte und so war das Frühjahrskonzert geboren.

Das Wochenende war „pure Geselligkeit“, freute sich Zoller. Gemeinsam mit Helmut Gaspar haben die Gäste einige Sehenswürdigkeiten wie das Mindelheimer Turmuhrenmuseum und die Mindelburg angeschaut. In der Basilika Ottobeuren durften sie die atemberaubende Akustik mit zwei gesungenen Liedern erleben.

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Das Konzert eröffnete der Männerchor unter Leitung von Richard Hoffmann mit dem Stück „Wir grüßen euch“ und der Textpassage „seid gegrüßt im schönen Mindeltal“. Spätestens mit den Liedern „Frühling“, „Mailied“ und „Im Frühling“ war der Lenz in der Turnhalle angekommen. Einen ausgewogenen Chorklang präsentierten die Männer mit „Lied - unser Band“.

Der gemischte Gastchor zeigte sich mit „Wind weht“, „Melodien zum Verlieben“ und „Schönes Florenz“ stimmgewaltig.

Höhepunkt des Abends war der Soloauftritt von Anja Prosche und dem Sololied „Die Julischka aus Budapest“. Die Gäste dankten mit großem Beifall. Dass das Spektrum des Chorgesangs vielseitig und modern ist, untermauerte der Gastchor mit Liedern wie „Phantom der Oper“, „Ich war noch niemals in New York“ und „You raise me up“. Mit dem unterhaltsamen Potpourri von Walter Kollo traf der Chor den Geschmack der Zuhörer. Die Sänger wurden von Wolfgang Albert nicht nur dirigiert, sondern auch am Klavier begleitet.

Als großes Finale sangen beide Chöre gemeinsam das Stück „Klinge Lied, lange nach“ und brachten damit ein besonderes Klangerlebnis auf die Bühne. Zugaben waren für beide Chöre Pflicht und danach wurde bis spät in die Nacht mit den Straßberger Musikanten und der Dirlewanger Blaosband getanzt, gesungen und gelacht. (müsa)

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