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Fusionsgespräche

08.05.2019

Klinikmitarbeiter behalten alle ihre Verträge

In Ottobeuren kamen die Vertreter aus dem Unterallgäu, Oberallgäu und Kempten ihrem Ziel eines Zusammenschlusses der Krankenhäuser einen Schritt näher

Die Gespräche zwischen den Gebietskörperschaften Unterallgäu, Oberallgäu und der Stadt Kempten zu einer großen Klinikfusion kommen offenbar gut voran. Im Anschluss an ein nicht öffentliches Treffen in Ottobeuren betonten die Partner in einer gemeinsamen Presseklärung, „die bestehenden Rechte der Mitarbeiter bestehen unverändert fort.“

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Unterzeichnet haben das Schreiben Landrat Hans-Joachim Weirather (Unterallgäu), Alois Ried (Vizelandrat Oberallgäu), Altlandrat Gebhart Kaiser (Vorsitzender des Aufsichtsrates des Klinikverbundes Kempten-Oberallgäu) und Thomas Kiechle (Oberbürgermeister Kempten). Der Lenkungsausschuss tagte in der Benediktinerabtei Ottobeuren. Dabei verschafften sich die Teilnehmer auch einen Eindruck vom Kreisklinikum in Ottobeuren.

Die Anwesenden berieten über das notwendige Vertragswerk, welches unter anderem Regelungen für die rechtliche Zusammenführung der beiden Krankenhausunternehmen, die Übernahme aller Mitarbeiter und deren Rechte sowie den Entwurf einer Satzung für den gemeinsamen Klinikverbund beinhaltet. Darüber hinaus wurde der weitere Fahrplan vereinbart, der unter anderem die anstehenden Beratungen der politischen Gremien sowie der Aufsichtsorgane berücksichtigt.

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Ein viertes Treffen des Lenkungsausschusses wird noch vor der Sommerpause 2019 stattfinden. Darüber hinaus ist eine gemeinsame Klausurtagung mit politischen Vertretern der Gebietskörperschaften der Landkreise Oberallgäu und Unterallgäu sowie der Stadt Kempten geplant, um in den jeweiligen politischen Gremien ausführlich über das gemeinsame Projekt zu informieren.

Ein besonderes Anliegen der Sitzungsteilnehmer war die baldige und umfassende Information aller Mitarbeiter des Klinikverbunds Kempten-Oberallgäu und der Kreiskliniken Unterallgäu. Die politischen Verantwortlichen betonten, dass die bestehenden Rechte der Mitarbeiter unverändert fortbestehen. Dies gilt sowohl für die individuellen Arbeitsverträge als auch für die Tarifverträge. Die Teilnehmer waren sich einmal mehr einig, dass das gemeinsame Projekt einer Allgäuer Krankenhausfusion ein gesundes Fundament darstellt, um die Herausforderungen der Zukunft als starke, verlässliche Einheit zum Wohle der Patienten und Mitarbeiter zu gestalten. (mz)

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