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Halloween im Unterallgäu

26.10.2017

Mit Stift und Messer zur gruseligen Fratze

Halloween ist ein Heidenspaß, besonders wenn man sich einen grinsenden Kürbis für die Türschwelle schnitzt. Damit sie nicht so schnell matschig werden, hilft es, das Gemüse mit Haarspray einzusprühen. Das solltet ihr allerdings machen, bevor ihr die Kerzen anzündet – sonst wird euer Halloween besonders gruselig.
Bild: Stuhlmüller

K!ar.text zeigt euch, wie ihr eure Halloween-Deko bastelt. Für jede Schwierigkeitsstufe ist etwas dabei.

Die Blätter sind bunt, es wird kälter und bald steht Halloween vor der Tür. Im wahrsten Sinne! Denn was darf auf keinen Fall fehlen? Ein Gruselkürbis auf der Türschwelle! K!ar.Texterin Sarah zeigt euch alle Schritte bis zur perfekten schaurig-gruseligen Fratze. Lange nach Kürbissen suchen müsst ihr nicht: Es gibt sie überall in eurer Nähe, ob im Hofladen oder im Supermarkt. Aufpassen sollte man lediglich bei der Auswahl darauf, dass er nicht beschädigt ist und einen guten Stand hat. Der Preis liegt etwa bei 1,50 Euro pro Kilogramm. Der Kürbis, der sich am besten für unseren Zweck eignet, ist der Zentnerkürbis. Sein Fruchtfleisch löst sich am besten, was uns sehr entgegen kommt.

Zunächst wird der Kürbis mit einem feuchten Tuch sauber gemacht. Was ihr alles braucht: ein wasserlöslicher Stift, ein großes und ein kleines Messer, ein Esslöffel und eine Schüssel. Los geht´s!

Der traditionelle Kürbis

Bitte beachten: Dieser Kürbis sollte eher breit sein als hoch, denn dann wirkt seine Gesichtsform noch grusliger. Mit dem Stift malt ihr die Umrisse auf, Vorlagen dafür findet ihr im Internet. Natürlich könnt ihr auch kreativ sein. Mit dem kleinen Messer ritzt ihr jetzt ungefähr 1,5 Zentimeter tief die Umrisse des Gesichts ein. Schneidet den Deckel mit schrägem Schnitt Richtung Mitte vom Kürbis ab. Mit dem Löffel höhlt ihr den Kürbis aus. Jetzt müsst ihr nur noch Augen, Nase und Mund herausschnitzen.

Der Grinsekürbis

Bei dieser Variante müsst Ihr vorsichtig sein: Der Mund ist nur eine schale Linie und wird rechts und links kleiner. Schnitzt wieder Augen, Nase und Mund vor. Bei den Pupillen schneidet lieber etwas größer herum, um sie zu schützen. Säbelt als nächstes mit dem großen Messer schräg Richtung Mitte den Deckel ab. Dann wird der Kürbis ausgehöhlt. Wichtig ist die Dicke der Kürbiswand, die ungefähr 3 bis 4 cm beträgt. Das habt ihr auch so? Perfekt, denn jetzt müsst ihr nur noch Augen, Nase und Mund herausschneiden und schon habt ihr auch den zweiten Kürbis kreiert!

Der Frechdachs

Ganz ohne Frage sieht dieser Kürbis am schönsten und spannendsten aus – dafür ist er aber auch nicht leicht zu machen. Das Besondere ist nämlich, dass er einen kleinen Kürbis zwischen den Zähnen haben wird. Als erstes zeichnet ihr wie auch bei den anderen Kürbissen alles auf und ritzt es vor. Dann solltet ihr abmessen, wie groß der kleine Kürbis ist. Nicht, dass er später nicht in seinen Mund passt. Diesmal müssen die Augen nicht ausgeschnitten werden; es reicht mit dem Messer die Augen nachzufahren. Um die Bisswirkung zu verdeutlichen, zeichnet mit dem Stift ein, wo die Zähne später hin sollen.

Dann schneidet den Deckel schräg zur Mitte ab und höhlt den Kürbis aus. Als nächstes schneidet Mund und Nase aus. Jetzt schält vorsichtig die Kürbishaut mit dem kleinen Messer dort ab, wo die Zähne aufgezeichnet sind. Betont die Rillen zwischen den einzelnen Zähnen leicht. Klemmt den kleineren Kürbis zwischen die Zähne und fertig ist der Frechdachs.

Damit eure Basteleien nicht nach kürzester Zeit verschrumpelt aussehen, sprüht etwas Haarspray darauf. Happy Halloween!

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