Newsticker

Teil-Lockdown bis 10. Januar 2021 verlängert - Söder deutet Verschärfung an
  1. Startseite
  2. Lokales (Mindelheim)
  3. Von Gewerbepark bis Tempokontrollen

Bürgerversammlung

27.10.2017

Von Gewerbepark bis Tempokontrollen

In Kirchdorf ging es unter anderem um den Gewerbepark.
Bild: Helmut Bader

Die Stadt sichert eine Messtafel zu. Im interkommunalen Gewerbegebiet gibt es Änderungen

In rekordverdächtiger Zeit von gerade einmal 40 Minuten war die Bürgerversammlung in Kirchdorf schon wieder Geschichte. Bürgermeister Paul Gruschka ging zunächst auf die Anfragen des letzten Jahres ein. Demnach wurde die Kanalsanierung am Theresienberg nach einer genehmigten Fristverlängerung auf 2020/21 verschoben. Die Verbesserung der Beleuchtung in der Bergfeldstraße soll 2018 durchgeführt werden.

Das Anbringen eines Spiegels an einer Einfahrt an der Ecke Sportplatzstraße/Welfenstraße wurde als nicht notwendig beschieden. Roland Jungnickel sieht das anders und bat darum, sich das nochmals zu überlegen. Die geparkten Fahrzeuge der Firma Tricor auf dem Zubringer zum neuen Gewerbegebiet bezeichnete Gruschka als „kein Dauerzustand“, das Problem würde sich aber lösen lassen, wenn die Firma die Fahrzeuge später auf dem eigenen Parkplatz unterbringen könne.

Hannes Weber fragte nach der aus seiner Sicht langen Dauer der Sanierung des Regenrücklaufbeckens und nach den Ausgleichsflächen für den interkommunalen Gewerbepark. Von Stadtbaumeister Roland Klier erfuhr Weber, dass die Zeit für das komplexe Vorhaben des Abwasserbeckens durchaus im Rahmen sei. Zum Gewerbepark teilte Paul Gruschka mit, dass beim ersten Abschnitt alle Grundstücke so gut wie vergeben gewesen seien, jetzt aber durch einen Rückzug 10000 Quadratmeter Fläche wieder frei seien. Die sollten aber sorgfältig vergeben werden. Anfragen gebe es genügend. Für Ausgleichsflächen sei gesorgt, aber spontan könne er nicht sagen, wo genau sich diese befänden.

Dass auch in Kirchdorfs Ortseingang zu schnell gefahren werde, wurde ebenfalls moniert. Thomas Huber nannte hier die Einfahrt von Dorschhausen her und Wilhelm Hämmerle hatte am Theresienberg in einer halben Stunde nicht weniger als 97 Fahrzeuge gezählt. „Die Geschwindigkeiten dort sind eine Katastrophe“, meinte er und es solle doch öfter kontrolliert werden. Auch das Anbringen von Geschwindigkeitsmesstafeln wäre sinnvoll. Jan Madsack, der Leiter des Ordnungsamtes, sagte so eine Tafel zu, meinte aber auch, dass dieses Problem überall bestehe.

Ulrich Hienle machte die Stadt darauf aufmerksam, dass auch sie bei einem Rückschnitt der Hecken sorgfältiger sein solle. Speziell gehe es um eine davon in der Nähe der alten Mülldeponie, wo er selbst bei seinem Grundstück akribisch kontrolliert worden sei. Davor wolle er die Stadt warnen.

Mit dem Schlusswort „Bleiben Sie eine so nette und lebendige Dorfgemeinschaft“ beendete Bürgermeister Paul Gruschka die Versammlung. (heb)

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren