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Konzert I

21.11.2019

Wohlklang beim Chorjubiläum

Mit vielen Glückwünschen und Geschenken feierte der Schiedsrichterchor Südschwaben in Rammingen seinen 25. Geburtstag. Der Unterallgäuer Bäuerinnenchor, die Sektkehlchen und der Männerchor Markt Wald-Oberneufnach waren zum Jubiläum gekommen und gemeinsam feierten sie ein Hochfest auf den Chorgesang. Als Erinnerungsfoto umrahmte der Schiedsrichterchor (hinten) die Chorleiter und Vorsitzenden (von links) Gudrun Pfahler, Daniela Dworschak, Karola Damböck, Martina Huber, Manfred Müller, Sanni Risch und Irmgard Maier.
Foto: Adelwarth

Die singenden Schiedsrichter feiern mit vielen Gästen und musikalischen Geschenken

„Können Männer auch singen, die am Sportplatz nur pfeifen?“ Diese Frage hatte Martina Huber früher öfter mal gehört und die Skeptiker wurden immer eines Besseren belehrt. Die Männer des Schiedsrichterchores Südschwaben standen und stehen nicht nur auf dem Sportplatz ihren Mann, sondern machen auch auf der Bühne gesanglich eine gute Figur. Seit 25 Jahren ist der Chor aus dem Leben der Referees nicht mehr wegzudenken und hat sich zu einer festen Institution etabliert. „Als 1994 die Weihnachtsfeier vor der Türe stand, dachte man sich, wie schön es wäre, wenn ein eigener Chor die Feier begleiten würde und der damalige Obmann Franz Kuen half tatkräftig mit, die Werbetrommel zu rühren“, erzählt Helmut Stoll. Mit Erfolg - Franz Müller und Alois Hampp gründeten den Chor und seitdem sind rund 15 Sänger mit Feuereifer dabei. Erster Chorleiter war Georg Huber, der dann von Gerhard Schöpf und nicht zuletzt von Martina Huber abgelöst wurde. Seit 2008 führt sie die Männerschar mit viel Herzblut an.

Nun konnte der Schiedsrichterchor seinen runden Geburtstag im Festsaal des Gasthauses Stern in Rammingen mit vielen Sangesfreunden gebührend feiern. Martina Huber begrüßte dabei die Gäste in Reimform „Wir sind so jung und frisch wie vor 25 Jahr’“ und mit dem Stück „Gitarren klingen, Freunde singen“ sowie dem Schlagerhit von Drafi Deutscher „Marmor, Stein und Eisen bricht“ zeigten die 15 Männer dann, wie sehr diese Aussage zutrifft. Über 200 Lieder gehören zu ihrem Repertoire und es kommen immer wieder neue Stücke dazu.

Da ein 25-jähriges Jubiläum nur mit vielen Freunden so richtig Spaß macht, hat sich der Schiedsrichterchor ebenso drei stimmgewaltige Gäste eingeladen. Der Unterallgäuer Bäuerinnenchor unter der Leitung von Sanni Risch, die Sektkehlchen aus Hiltenfingen mit Dirigentin Gudrun Pfahler sowie der Männerchor Markt Wald-Oberneufnach mit Daniela Dworschak am Dirigierstab.

Der Unterallgäuer Bäuerinnenchor sang zur Begrüßung ein Loblied auf das schöne Unterallgäu „Ma ka’s laut saga, bei uns isch’s eifach schea“ und bekam daraufhin viel Applaus. Vorsitzende Irmgard Maier gratulierte mit ihrer besonderen Art dem Jubilar und mit „Zauber der Musik“ brachten sie neben kleinen Schokoladenküsschen auch ein Lied als Geschenk mit. Aber auch mit der „Tritsch-Tratsch-Polka“ und „Es zieht unser Lied in die Welt“ überzeugten sie auf ganzer Linie.

Der Männerchor Markt Wald-Oberneufnach zeigte sein ebenso facettenreiches Repertoire mit „Das Lied“ und „Lieder, die von Herzen kommen“ sowie „In jedem vollen Glase Wein“. Bei „Gott muss ein Seemann sein“ kam neben Klavier auch ein Schlaginstrument und Lisa Großmann an der Geige zum Einsatz. Diese Darbietung war ein Glanzstück des Abends und wurde mit viel Beifall belohnt.

Die 15 Frauen der Sektkehlchen aus Hiltenfingen brachten die vielen Unterschiede des Chorgesanges gut zum Ausdruck. Denn mit „Nimm dir die Zeit“, dem Folkloresong „Fein sein, beinander bleibn“ sowie „Jamaika farewell“ und dem Sister-Act-Klassiker „I will follow him“ sangen sie sich schnell in die Herzen der Zuhörer.

Eifrig klatschte das Publikum mit und alle Chöre durften nur mit einer Zugabe die Bühne wieder verlassen. Den Schlusspunkt setzten die Gastgeber selbst mit „Morgen marschieren wir“ und dem Ohrwurm von Udo Jürgens „Griechischer Wein“ und am Ende wurde noch in geselliger Runde weitergefeiert, so wie es sich für einen Geburtstag gehört.

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