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19.03.2019

Altenzentrum St. Elisabeth hat neue Leiterin

Regina Repp

Mehrere Veränderungen im Sendener Heim

Im Altenzentrum St. Elisabeth gibt es Ende März einen Führungswechsel: Die bisherige Geschäftsführerin Stefanie Lohrmann wird die Einrichtung verlassen, derzeit sucht der Trägerverein einen Nachfolger. Und es gibt noch mehr Veränderungen, wie bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins St. Elisabeth zu erfahren war.

„Die Bewerbungsgespräche laufen“, sagte Helmut Brosch, Vorsitzender des Trägervereins Josefswerk, über den Wechsel in der Geschäftsführung, der nur einer von mehreren personellen Neuerungen im Leitungsteam des Altenzentrums ist. Denn auch die Heimleitung in St. Elisabeth ist neu: Regina Repp übernimmt diese Funktion. Sie arbeitet seit Oktober 2017 im Heim als Pflegedienstleiterin, ist gelernte Krankenschwester und hat Pflegemanagement studiert. Auf ihrem früheren Posten begann am 15. März ein neues Teammitglied. Und: Auch die Tätigkeit in der Altenberatungsstelle wird bald ein neuer Mitarbeiter übernehmen.

Die Beratungsstelle ist es auch, die der Förderverein jedes Jahr mit 5000 Euro bezuschusst, so auch im Jahr 2018. Zudem finanzierten die Förderer die Inneneinrichtung des Pavillons im Garten des Altenzentrums mit 4000 Euro. Das Projekt für das laufende Jahr ist die Schaffung eines Multifunktionsraums, berichtete die Vorsitzende Claudia Schäfer-Rudolf, der für die Bewohner „eine große Erleichterung“ bieten soll. Denn der neue Raum wird ein bislang wenig genutztes Pflege-Bad ersetzen und künftig mit besonderer Ausstattung etwa für Fußpflege, Friseurbesuche oder mobile Zahnbehandlungen genutzt. So würden immobilen Senioren beschwerliche Fahrten erspart, sagte Helmut Brosch. Der Förderverein will auch den Kauf eines sogenannten „Plaudertischs“ unterstützen, an dem die Senioren sowohl miteinander schwatzen als auch Bewegungsübungen absolvieren können. Denn in den Tisch sind Vorrichtungen für Arm- und Fußtraining integriert. Instandgehalten und ergänzt werden solle zudem der Klanggarten im Außenbereich, sagte Brosch.

Das Haus mit seinen 115 Plätzen sei voll belegt, berichtete zudem Brosch, der die Geschäfte führt, bis der Chefsessel wiederbesetzt ist. Derzeit müsse täglich weiteren Interessenten abgesagt werden. Gleichzeitig seien die Pflegekräfte auf dem Arbeitsmarkt sehr knapp. Brosch: „Ich kenne sogar Heime, die aus Personalmangel nicht alle Plätze belegen können.“ Im Altenzentrum arbeiten in Pflegeheim, Sozialstation und Tagespflege aktuell rund 180 Mitarbeiter, dazu kommen 170 ehrenamtliche Helfer. (ahoi)

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