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Ulm

09.09.2019

Asphaltierung in ganz großem Stil am Kurt-Schumacher-Ring

Über das Wochenende 1700 Meter des Kurt-Schumacher-Ring mit einer neuen Oberschicht versehen.
Bild: Thomas Heckmann

Dass am Montag der Berufsverkehr in Ulm nicht zusammenbricht, ist einer Wochenend-Aktion zu verdanken.

Ein hartes Arbeitswochenende haben zahlreiche Ulmer Bauarbeiter hinter sich. In einer gut geplanten Aktion wurden über das Wochenende 1700 Meter des Kurt-Schumacher-Ring mit einer neuen Oberschicht versehen.

Am Freitagabend wurde der Abschnitt zwischen Jörg-Syrlin-Straße und Blautalbrücke voll gesperrt. Mit mehreren Fräsen wurde der abgenutzte Fahrbahnbelag abgetragen und mit Lastwagen im Pendelverkehr zum Recycling gefahren. Ab Samstagmorgen wurde aus dem alten Fahrbahnbelag eine neue Binderschicht gemischt und wieder auf den Kuhbergring gebracht. Bis Sonntagmorgen konnte der heiße Asphalt auskühlen und dadurch fest werden. Die Arbeiten gingen dann am Sonntag bereits vor sieben Uhr morgens weiter. Im Pendelverkehr brachten Sattelzüge heißen Asphalt für die Deckschicht der Fahrbahn. Mit einem großen Fertiger wurde der Asphalt auf der gesamten Straßenbreite nahtlos verteilt.

Kurt-Schumacher-Ring: 1700 Meter an einem Wochenende asphaltiert

Nach den Worten von Bauleiter Claus Heim muss es nicht trocken sein, wenn die Deckschicht aufgebracht wird, aber die Binderschicht muss trocken sein, damit sie haftet und die verschiedenen teile der Fahrbahndecke gut miteinander verbunden sind. Der Regen hat die Arbeit daher nur unangenehm gemacht, aber nicht gestört. Und der Regen sorgte für eigenartige Geräusche, denn die Regentropfen zischten weg, als sie auf den heißen Asphalt aufkamen. Walzen drückten den neuen Fahrbahnbelag schlussendlich fest. Ab dem Sonntagnachmittag konnte der Fahrbelag auskühlen, damit der am Montagmorgen zum Arbeitsbeginn wieder freigegeben werden kann.

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Wenn dann Ende September auch die Wiblinger Allee wieder für den Verkehr freigegeben wird, ist die gesamte Westtangente komplett mit einer neuen Deckschicht versehen und damit eine leistungsfähige Ausweichstrecke für die anstehenden Sanierungen der Adenauerbrücke und der Brücken auf der B10 im Ulmer Stadtgebiet.

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