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15.11.2019

Bürgerhaus: Mofas sind in der Tiefgarage bald tabu

In die Tiefgarage dürfen bald keine Motorräder mehr einfahren.

In der Tiefgarage unter dem Bürgerhaus in Senden gelten neue Regeln. Zweiräder und auch Anhänger dürfen dann nicht mehr hinein.

Für die Tiefgarage unter dem Bürgerhaus gelten ab Januar 2020 neue Einstellbedingungen: Zweiräder dürfen dann nicht mehr hineinfahren. Auch abgemeldete Fahrzeuge müssen in Zukunft draußen bleiben. Der Werkausschuss stimmte diesen zu.

Hintergrund der Änderung ist nach Angaben der Stadtverwaltung, dass das Parksystem auf Autos ausgerichtet ist, nicht aber auf Motorräder oder gar kleinere Vehikel wie Mofas. Zudem gebe es Sicherheitsprobleme, wenn Autos mit Anhängern einfahren – da könne die Schranke zu früh schließen und sowohl Fahrzeug als auch Schranke beschädigt werden. So sollen künftig weder Anhänger noch Zweiräder in der Garage parken dürfen. Entsprechende Verbotsschilder lässt die Stadt noch anbringen.

Das Verbot trifft einige Dauerparker

Das Einstellverbot gilt künftig auch für Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen außerhalb des Zulassungszeitraums. Der städtische Werkausschuss hat der Neuregelung unisono zugestimmt, die ab Januar gelten soll, für die Saison-Fahrzeuge erst ab dem kommenden Mai.

Bürgerhaus: Mofas sind in der Tiefgarage bald tabu

Derzeit verbucht die Tiefgarage 93 Dauerparker, sagte Kämmerer Manuel Haas. 39 davon dürfen nach der neuen Regelung nächstes Jahr nicht mehr in der Garage stehen. Bei Veranstaltungen käme das der Stadt entgegen, meinte Zweiter Bürgermeister Josef Ölberger, der die Sitzung leitete. Denn dann wären mehr Parkplätze für die Besucher frei.

Auf Antrag der CFW/FWG beschloss der Ausschuss zudem, dass die Gebühr für den Verlust der Parkkarte auf 20 Euro erhöht wird. Nur so sei nicht nur dem Materialwert, sondern auch dem Verwaltungsaufwand Rechnung getragen, argumentierte Fraktionsführer Edwin Petruch. Ein Parkverbot in der Brucknerstraße bei größeren Veranstaltungen regte BiSS-Sprecher Yusuf Cinici an. Oft sei die Straße nämlich „so zugeparkt, dass man kaum rauskommt“, sagte er. Dafür sei der Werkausschuss nicht zuständig, die Verwaltung könne die Idee aber prüfen, so Haas.

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