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Senden

23.07.2020

Containerbau: Kein Platz mehr in der Engelhartschule in Senden

Um etwas gegen die Platznot in der Sendener Engelhartschule zu tun, hat die Stadt nun einen Containerbau errichtet.
Bild: Angela Häusler

Plus Weil zu viele Kinder auf die Sendener Engelhartschule gehen, werden Container aufgebaut.

Wie es aussieht, wenn ein Kran fast fertig eingerichtete Raumteile an einen neuen Standort hievt und sie dort zusammengefügt werden, konnten Passanten und Schüler am Montag in der Sendener Illerstraße beobachten: An der Engelhartschule wurde ein Containerbau errichtet, der ab September vorerst eine Schulklasse beherbergen wird. Denn im erst 2013 grundsanierten und erweiterten Schulgebäude ist es mittlerweile zu eng geworden.

Die Schülerzahlen in Senden wachsen

„Der Container ist uns eine große Hilfe“, sagt Schulleiterin Christine Kröner. Denn die Schülerzahlen steigen seit Jahren an, fürs kommende Schuljahr rechnet sie mit 350 Kindern, zehn mehr als aktuell. „Jedes unserer Klassenzimmer ist schon jetzt belegt, das Haus war schon vorher auf Kante genäht“, sagt Kröner. „Und wir werden auf jeden Fall weiter wachsen“. Bei steigenden Schülerzahlen müssen immer wieder Klassen geteilt werden und brauchen zusätzliche Räume. Diese Nöte hatte die Rektorin im vergangenen Jahr im Stadtrat thematisiert, wo im März der Beschluss erging, an der Schule Container aufzustellen. Die sind bereits im Besitz der Stadt – sie waren bisher an der Grundschule Wullenstetten in Benutzung. Dank der neu gebauten Aula sind sie dort nun überflüssig.

Sogar Toiletten soll der Containerbau bekommen

Die Kosten für die Installation des Containerbaus liegen bei 99000 Euro. Schon während der vergangenen Wochen wurde der Aufbau vorbereitet, ein Fundament gegossen und Leitungen verlegt. Die provisorischen Klassenräume bestehen aus sieben Modulen, die zu einer Einheit zusammengefügt werden. So entstehen zwei Klassenzimmer und ein Eingangsbereich samt Toiletten. Zum Schulhaus kommen die Kinder durch einen überdachten Durchgang, der zu einer Seitentüre führt.

Zunächst soll der Container nur eine, im kommenden Jahr wohl auch eine zweite Schulklasse beherbergen. Wie lange der Container überhaupt gebraucht wird, lasse sich jetzt noch nicht sagen, sagt Schulleiterin Kröner. Genehmigt ist der Bau für fünf Jahre. Belegt wird er nach den Ferien in jedem Fall – ob mit oder ohne Corona. „Wir hoffen, dass wir im September wieder in den Normalbetrieb gehen, aber das kann uns jetzt noch niemand sagen“, so Kröner.

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