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Pfuhl

10.08.2017

Das Pfuhler Heimatmuseum putzt sich raus

Die über 80-jährige Annemarie Stumpp bei der Gestaltung einer ehemaligen Ausstellung.
Bild: Inge Pflüger

Das Pfuhler Heimatmuseum hat derzeit geschlossen, um sich auf die neue Ausstellung im September vorzubereiten – und auf den Anbau.

Obwohl das Heimatmuseum Pfuhl in den Sommerferien geschlossen ist, wird im Hintergrund tatkräftig gewerkelt. Beispielsweise bereiten Annemarie Stumpp und ihr Team die neue Sonderausstellung „Kirchenspieß und Todeskrone“ vor, etliche Vereinsmitglieder haben Museumsgegenstände aussortiert oder waren im „Guckenhürle“ des ehemaligen Rathauses – die Heimat des Museums – zugange, um Vorbereitungen fürs neue Glöcklein zu erledigen. All das erfuhren die Vorstandsmitglieder des Vereins Museumsfreunde Pfuhl bei der jüngsten Sitzung im Museumsstadel.

Stumpp ist seit Jahren die kompetente Frau für die Sonderausstellungen, die sie alljährlich mit einem Team zusammenstellt und die dann im Erdgeschoss des Pfuhler Museums gezeigt werden. Im Museumsjahr 2017/2018 befasst sich die Ausstellung mit dem Thema „Kirchenspieß und Todeskorne – Kirche und Alltag“. Es geht um Sitten und Gebräuche von anno dazumal. Dazu gehört auch die Stellung des Pfarrers, der damals als verlängerter Arm der Obrigkeit galt, eine kleine Abhandlung über „500 Jahre Martin Luther“ darf im evangelischen Luther-Jahr in Pfuhl auch nicht fehlen. Unter anderem geht es auch um Totenkronen und es wird ein kleiner Altar samt Spieluhr gezeigt – er wurde erst kürzlich gespendet, sagte Stumpp. Die Ausstellung wird am 10. September eröffnet.

Hermann Hillmann berichtete als Mittelsmann zwischen Stadt und Museumsfreunden über das Konzept des geplanten Museumsanbaus – ein rund 14 Quadratmeter großer Büroraum soll an die Küche, Richtung Westen, gebaut werden. Ziel ist es, 2018 fertig zu sein. Reinhard Raats informierte über das Vitrinen-Zimmer im Obergeschoss des Museums, das kürzlich leer geräumt und geputzt wurde.

Dass im Haus Enge herrscht, ist hinlänglich bekannt, deshalb wurde auch vorgeschlagen, die Abteilung „Baden und Waschen“ vom Obergeschoss im frisch restaurierten Kellergewölbe des Hauses unterzubringen. Zunächst soll eine Feuchtigkeitsmessung durchgeführt werden. Hilde Heimann schlug vor, zur Aufbewahrung der Trachten faltbare Schränke anzuschaffen. (pfl)

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