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Holzheim

18.12.2019

Die Gemeinde Holzheim plant ein neues Wohngebiet

Auf diesem Areal am südwestlichen Ortsrand von Holzheim soll ein neues Wohngebiet ausgewiesen werden. Das Gelände befindet sich in der Nähe der Leibi.
Bild: Willi Baur

Auf dem Areal am südwestlichen Ortsrand sollen zwölf Bauplätze entstehen. Der Gemeinderat wählt ein beschleunigtes Verfahren.

Am südwestlichen Ortsrand von Holzheim soll unweit der Leibi ein neues Wohngebiet ausgewiesen werden. Den dazu erforderlichen Bebauungsplan will die Kommune im sogenannten beschleunigten Verfahren aufstellen. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig und ohne Diskussion beschlossen.

Der gewählte Weg ermögliche einen Bebauungsplan zur Einbeziehung von Außenbereichsgrundstücken ohne Umweltprüfung und ohne Bereitstellung von Ausgleichsflächen, hatte Bauamtsleiter Alexander Gehr dem Gremium eingangs erläutert. Voraussetzung sei aber, dass die ausgewiesene Grundfläche 10000 Quadratmeter nicht überschreite.

Im vorliegenden Fall umfasse das im Flächennutzungsplan als private Grünfläche ausgewiesene Areal zwar insgesamt rund 9700 Quadratmeter, bezogen auf das geplante Maß der baulichen Nutzung ergebe sich jedoch nur eine Grundfläche von rund 3900 Quadratmetern, sagte Gehr. Allerdings sei der Fachbegriff „beschleunigtes Verfahren“ hier auch wörtlich zu nehmen: „Der Aufstellungsbeschluss muss noch in diesem Jahr erfolgen.“ Andernfalls sei diese Möglichkeit der gesetzlichen Befristung wegen nicht mehr zulässig. Für die Entwicklung des Bebauungsplanes selbst indes bleibt Gehr zufolge noch Zeit bis zum Jahresende 2021.

Die Gemeinde Holzheim plant ein neues Wohngebiet

Grundstücke zwischen 460 und 900 Quadratmetern

Bürgermeisterin Ursula Brauchle hatte einleitend nachdrücklich für die Planung geworben, die nach ihren Angaben zwölf Bauplätze unterschiedlicher Größenordnung vorsieht. Die Rede war von Baugrundstücken mit 460 bis ungefähr 900 Quadratmetern. Einige davon wollen wohl die Eigentümer für sich oder ihre Kinder zurückhalten. Sie seien jedenfalls an der Realisierung des Vorhabens ausnahmslos interessiert, sagte Brauchle und ergänzte: „In die Detailplanung werden wir im Januar oder Februar einsteigen.“

Allerdings könnte sich die Erschließung „recht komplex“ gestalten, fügte Brauchle hinzu, bezogen vor allem auf den Anschluss des Baugebiets an das Kanalnetz. Die Verkehrsanbindung sei über den Leibiweg und zwei Stichstraßen möglich. Eine Diskussion über das Projekt wollte das Gremium nicht. Martin Volk (SPD/UWH) sah dafür keine Notwendigkeit: „Wir haben das im Bauausschuss doch schon eingehend beraten.“

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Die Diskussion ist geschlossen.

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