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Inline-Slalom

07.09.2015

Gold, Silber und Bronze für die Neu-Ulmer

Marina Seitz, Manuel Zörlein und Ann Krystina Wanzke vom DAV Neu-Ulm (von links) sicherten sich im tschechischen Nemcicky Medaillen.
Bild: Bernd Zörlein

Weltcup- und Europameisterschafts-Medaillen für Ann Krystin Wanzke, Marina Seitz und Manuel Zörlein. Einer war nicht zu schlagen.

Die Inline-Slalomfahrer des DAV Neu-Ulm gingen beim Weltcupfinale und der Europameisterschaft im tschechischen Nemcicky als das beste Team hervor.

Mit ihrem ersten Weltcupsieg erfüllte sich Marina Seitz beim Finale einen lang gehegten Traum. Ihre Vereinskameradin Ann Krystina Wanzke musste eigentlich nur das Ziel erreichen, um den Gesamtweltcup zu gewinnen. Das gelang ihr auf der schwierigen Strecke, auf der es viele Stürze und Ausfälle gab, mit zwei kontrollierten Fahrten auch.

Manuel Zörlein hatte berufsbedingt zwei Weltcuprennen verpasst und kam in der Endabrechnung dennoch auf den hervorragenden dritten Rang. Im abschließenden Rennen in Nemcicky bot der Vöhringer zwei tadellose Läufe und wurde hinter Gesamtweltcupsieger Marco Walz Zweiter. Eine prima Leistung zeigten auch Benedikt Heudorfer-Merz und der Vöhringer Dominicus Wiedenmayer mit ihren Rängen vier und acht. Im Gesamtweltcup ergab dies für Heudorfer-Merz Rang fünf und für Wiedenmayer Platz 14.

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Bei der Europameisterschaft wurden Ann Krystina Wanzke und Marina Seitz ihrer Favoritenrolle gerecht, wobei Letztere den Titel vor Wanzke gewann. Bei den Herren lagen nach dem ersten Durchgang Kristaps Zvejnieks aus Lettland, Marco Walz und Manuel Zörlein in dieser Reihenfolge auf den ersten drei Plätzen. Von den drei Medaillenanwärtern musste Zörlein als drittletzter Starter als Erster beweisen, dass auch die Nerven halten. Mit einem guten, aber nicht perfekten Lauf setzte er sich klar an die Spitze des Feldes und hatte bereits eine Medaille sicher, doch welche, darüber mussten die beiden letzten Fahrer entscheiden. Am Ende siegte der Lette knapp vor Walz und Zörlein, der sich doch freute: „Der Lette wäre heute auch mit einer absoluten Topleistung kaum zu bezwingen gewesen.“

Für eine Überraschung sorgte Dominicus Wiedenmayer mit seinem sehr guten zehnten Rang. Damit war er noch etwas besser als sein Mannschaftskollege Benedikt Heudorfer-Merz, der Elfter wurde, und Maximilian Merz, der auf Platz zwölf kam.

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