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Gemeinderat

14.12.2020

Grünes Licht für neues Autohaus

Auf diesem Areal am westlichen Ortsrand Holzheims plant das Autohaus Weiß sein neues Betriebsgelände.
Bild: Willi Baur

Der Neubau in Holzheim kann kommen. Ein Punkt ärgert die Räte jedoch

Ohne Diskussion befürwortet hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Bauantrag des Neuhausener Autohauses Weiß, das im Gewerbegebiet am westlichen Ortsrand ein neues Betriebsgebäude erstellen will. Kritik gab es nur am späten Versand der Unterlagen.

„Mit dem Projekt haben wir schon jetzt einen längeren Weg hinter uns“, erinnerte Bürgermeister Thomas Hartmann eingangs an die Vorgeschichte, das nicht ganz einfache Bebauungsplanverfahren inklusive. „Aber wir freuen uns sehr, dass sich jetzt die Realisierung abzeichnet und wir damit das Autohaus am Ort behalten können.“

Der an seinem derzeitigen Standort räumlich stark eingeschränkte Betrieb plant auf dem Areal unweit des Friedhofs einen Neubau mit extensiv begrünten Flachdächern. Das Werkstattgebäude soll überdies mit einer Fotovoltaikanlage eingedeckt werden. Vorgesehen sind im 9,50 Meter hohen Hauptgebäude neben einer Werkstatt auch ein Ausstellungsraum, zudem verschiedene Büros und ein Reifenlager.

Im südöstlichen Teil des Grundstücks soll außerdem eine Autowaschstation entstehen. 72 Stellplätze sollen südlich des Hauptgebäudes angeordnet werden, das im Dachgeschoss eine Betriebsleiterwohnung aufnehmen wird. „Das ist von der Rechtslage abgedeckt“, erläuterte Bauamtsleiter Alexander Gehr. Auch die übrigen Festsetzungen des Bebauungsplanes werden demnach eingehalten. Die Verkehrserschließung ist dem Bauamtsleiter zufolge über den Tännelesackerweg ebenfalls gesichert.

Kritik äußerten die Ratsmitglieder Karl Junginger und Jörg Jehle (FWG) allerdings an der späten Zustellung der Antragspapiere. Die Baupläne seien beim elektronischen Versand der Sitzungsunterlagen zunächst versehentlich nicht beigefügt, nach Reklamation eines Gemeinderates aber noch zwei Tage vor der Sitzung nachgereicht worden, nahm der Rathauschef die Kritik auf und versprach Abhilfe: „Früher als Gemeinderat habe ich das auch so gesehen“, räumte Thomas Hartmann dabei ein, „aber nach meinem Seitenwechsel musste ich feststellen, dass es oft nicht ganz einfach ist.“

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