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Wullenstetten

21.01.2019

„Harmonia“ hat Grund zum Optimismus

Geben bei der „Harmonia“ den Ton an: die neue Führungsriege des Wullenstetter Musikvereins.
Bild: Angela Häusler

Der Wullenstetter Musikverein hat endlich eine neue Dirigentin für das aktive Blasorchester gefunden. Im Vorstand gibt es wenig Bewegung. Dafür bei den Beiträgen.

Erleichterung beim Musikverein „Harmonia“ Wullenstetten: Nach achtmonatiger Suche hat der Verein eine neue Dirigentin fürs aktive Blasorchester gefunden. Aufheimerin Beate Unseld hat zugesagt, die musikalische Leitung zu übernehmen. „Damit ist uns eine große Unsicherheit genommen“, sagte Vereinschef Stefan Theobald bei der Jahreshauptversammlung.

„Wir schauen optimistisch ins kommende Jahr“, so Theobald vor rund 40 Mitgliedern, die ihn übereinstimmend wieder zum Vorsitzenden gewählt hatten. Stellvertreterin bleibt auch künftig Sandra Deisenhofer. Zu den wichtigen Ereignissen der letzten Monate zählte Theobalds Bericht zufolge das zurückliegende Herbstkonzert, bei dem Dirigent Marius Galvin, seit drei Jahren Dirigent des Blasorchesters, seinen Taktstock abgab. Mit Unseld sei nun eine Leiterin gefunden, mit der die Kapelle sowohl musikalisch als auch zwischenmenschlich harmoniere.

Das Weiherfest fiel 2018 ins Wasser

Wenig Glück hatte die Harmonia allerdings mit ihrem jüngsten Weiherfest: Trotz des „Supersommers“ 2018 war das Festwochenende ordentlich verregnet – die Einnahmen fielen entsprechend kümmerlich aus. Nichtsdestotrotz planen die Musikanten schon das nächste Weiherfest im kommenden Juli. Gefeiert wird aber schon im Frühling: Die Bergbierhockete im Musikerheim ist auf den 13. April terminiert. Und bereits am 31. März zeigen die Kinder und Jugendlichen der Harmonia bei der Jahresfeier in der Turn- und Festhalle Ay ihr Können. Diese Veranstaltung mit Fokus auf die Jugend habe sich bewährt, sagte Theobald. Sowohl was die Nachwuchsmusiker als auch was die Erwachsenen angeht, freue sich der Verein über Neuzugänge, betonte er. Denn die Harmonia hat sich erneut leicht verkleinert – im Moment zählt sie 421 Mitglieder.

Bei den unterschiedlichen Vereinsabteilungen ist einiges los: Beispielsweise besuchten 39 Kinder die musikalische Früherziehung, 36 singen im Kinderchor „Harmoninis“ und ein Dutzend Nachwuchs-Instrumentalisten bildet das Vororchester „Notenflöhe“. Alle absolvierten eine ganze Reihe von Auftritten, ebenso wie das Jugendorchester „Wita“, das gemeinsam mit dem Musikvereinen Aufheim und Illerberg/Thal betrieben wird. Auch die Akkordeongruppe gestaltete Konzerte, während die Seniorenkapelle ihren langjährigen Dirigenten verabschiedete: Erich Wallisch hörte nach 30 Jahren am Pult auf. Erwin Kiener hat das Amt übernommen.

In den Neuwahlen bestätigten die Mitglieder neben den beiden Vorsitzenden auch Schriftführerin Anja Ziebarth-Gass und Kassierer Wolfgang Konrad in ihren Ämtern. Erste Jugendleiterin ist nun Leonie Zeitler, zweiter Justin Meier. Zu Beisitzern wurden Michaela Bauhofer, Simone Rogalski, Thomas Ölberger, Anja Adrion, Stefan Günzer und Harald Leger gewählt. Die Versammlung einigte sich zudem darauf, den Jahresbeitrag für Erwachsene von 20 auf 25 Euro zu erhöhen. Kinder und Jugendliche bezahlen die Hälfte. (ahoi)

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