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Soziales

02.02.2018

Leiterin des Altenzentrums hat gekündigt

Der Vorsitzende des Trägervereins, Helmut Brosch, und die scheidende Leiterin Stefanie Lohrmann.
Bild: Häusler

Der Trägerverein bedauert den Schritt. Das Haus in Senden sucht nun einen Nachfolger für Stefanie Lohrmann

Das Altenzentrum St. Elisabeth muss wieder eine neue kaufmännische Leitung suchen: Leiterin Stefanie Lohrmann hat ihre Stelle zum 31. März gekündigt – aus persönlichen Gründen.

„Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, ich habe es mir lange überlegt“, so die 48-jährige Betriebswirtin. Doch manchmal „passen Lebenssituationen einfach nicht mehr zusammen“. Jetzt wolle sie sich neu orientieren. Sie betont: An der Einrichtung liege es nicht. „Ich hatte eine wunderbare Zeit hier“, erklärt Lohrmann.

Sie hatte ihre Tätigkeit in Senden im Oktober 2016 aufgenommen. Seither war sie für die Verwaltung des Altenzentrums mit rund 150 Mitarbeitern und 180 Ehrenamtlichen verantwortlich. Zur Einrichtung gehören, neben dem Pflegeheim mit 115 Plätzen, die Tagespflege, Sozialstation, mobiler sozialer Hilfsdienst, Altenberatung und Essen auf Rädern. Die Betriebswirtin Lohrmann hatte ebenfalls eine Ausbildung als Krankenschwester und Pflegefachkraft. Das sei ein großer Vorteil gewesen, erklärt Helmut Brosch, Vorsitzender des Trägervereins St. Josefswerk, „sie war eine sehr gute Geschäftsführerin, eigentlich ein Glücksfall, wir bedauern das sehr“.

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Lohrmann, die am 21. Februar ihren letzten Arbeitstag hat, übergebe ein gut ausgelastetes Haus mit sehr gutem Arbeitsklima, „und das liegt auch an der Geschäftsführung“, so Brosch. Lohrmann habe vieles auf den Weg gebracht, unter anderem gibt es nun einen Investitionsplan, der innerhalb der nächsten drei Jahre umgesetzt werden soll. Auch stehe die Digitalisierung der Pflegedokumentation an, die das Haus zukunftsfähig mache. Auch der Förderverein St. Elisabeth bedauert die Entscheidung. „Das ist sehr schade, denn Frau Lohrmann war menschlich und fachlich die ideale Besetzung. Wir haben sie als kompetent und warmherzig kennengelernt“, kommentiert die Vorsitzende Claudia Schäfer-Rudolf.

Jetzt wird ein Nachfolger gesucht, der unter anderem Verwaltung, Personalführung und die Verhandlungen mit Pflegekassen übernimmt. Vorausgesetzt wird „mehrjährige Führungs- und Leitungsfunktion“, heißt es in der Stellenanzeige, die der Träger am Wochenende veröffentlicht hat. Lohrmann wirbt für Haus und Belegschaft: Die Mitarbeiter seien sehr motiviert und auch die Angehörigen engagieren sich in besonderem Maße. Außerdem „herrscht hier eine sehr freundliche Stimmung, und das ist nicht selbstverständlich“.

Offiziell ist Lohrmann noch bis 31. März Geschäftsführerin. Bis ein Nachfolger anfängt, werde es mindestens bis Juli dauern, so Brosch, „wir werden auf jeden Fall jemanden aussuchen, der zum Haus und zu den Mitarbeitern passt“.

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