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Aufführung

03.08.2013

Schwerelos und voll Anmut

Auch die kleinen Ballettratten zeigten beim chinesischen Tanz aus Tschaikowskys „Nussknacker“, dass sie auf dem Weg zu großen Balletteusen sind.
Bild: Manfred Deger

Stürmischer Applaus für Ballettgruppe des KSV-Elchingen

Elchingen Wie schwer ist die Leichtigkeit? Diese Frage beantwortete die Ballettgruppe des KSV-Unterelchingen mit zwei beeindruckenden Aufführungen in der KSV-Halle. Ein Jahr lang wurde geprobt, zwei Mal in der Woche eineinhalb Stunden trainiert. Was in schweißtreibenden Übungen unter der Leitung und Choreografie von Romana Willbold und Susan Steger erarbeitet wurde, setzten die kleinen und großen Tänzerinnen auf der Bühne schwerelos um. Drehung, Sprung, Pirouette, Spagat, Spitze hieß es für die Tänzerinnen im Training.

Artistische Posen und Bilder geformt

Die kleinen Ballettratten zeigten mit dem chinesischen Tanz aus Tschaikowskys Nussknacker, was sie gelernt hatten. Die Fortgeschrittenen formten in Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ aus anmutigen Tanzschritten und schwierigem Spitzentanz artistische Posen und Bilder. Vom klassischen Ballett bis zu modernen Bewegungen war alles im Programm enthalten. Bei den kleinen und großen Tänzerinnen war die Wirkung einstudierter Ballettschritte erkennbar. Kontrolliert und anmutig bewegten sie sich über die Bühne. Es wurde deutlich, dass eine Ballettausbildung nicht nur der Ausbildung zur Primaballerina dient, sondern das eigene Körpergefühl schult und für eine aufrechte und gesunde Körperhaltung sorgt.

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Mit kindlich tänzerischer Spielfreude setzten die kleinen Mädchen um, was schon Generationen von Ballettfans begeisterte: Die Geschichte vom Nussknacker, der für Klärchen gegen die Pfefferkuchensoldaten kämpft, sich in einen Prinzen verwandelt und mit ihr ins Reich der Süßigkeiten reist. Die „Großen“ tanzten in halbstündiger Choreografie durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter und ließen vom Spagat bis zum Spitzentanz die vier Jahreszeiten vor dem geistigen Auge lebendig werden.

60 Mädchen werden seit zwei Jahren von Romana Willbold und der Ballettlehrerin und Choreografin Susan Steger betreut. Ein großer Teil von ihnen war in der KSV-Halle auf der Bühne. Ihre Aufführung wurde mit stürmischem Beifall gefeiert.

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