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Senden

20.07.2016

Senkrechtstarter in Lederhosen

Die „Bätscher Buam“ aus Senden spielen Partysongs und „Heavy Volksmusik“. Am Samstag sind sie beim Weiherfest zu hören.
Bild: Bätscher Buam

Die Sendener „Bätscher Buam“ wollen die Festzelte rocken – am Samstag zuerst beim Weiherfest

„Der Name passt gut – weil bei uns bätscht’s scho“, sagt Max Settele, der Sänger der Partyband „Bätscher Buam“. Und sein Bandkollege, der Bassist Stefan Müller, schmunzelt. Die junge Sendener Formation verdient sich derzeit in Karohemden und Lederhosen ihre ersten Lorbeeren. Am Samstagabend treten die fünf beim Wullenstetter Weiherfest auf.

Bei kleineren Auftritten, meist privaten Feiern und Faschingsfeten, haben die jungen Musiker ihre ersten gemeinsamen Konzerte absolviert und mittlerweile auch musikalisch gut zusammengefunden. Alle Bandmitglieder, berichten Settele und Müller, haben bereits Banderfahrung, spielten zuvor in anderen Combos, aber auch Orchestern oder Musikvereinen. Und sie blicken auf Instrumentalausbildungen an der Sendener Musikschule zurück. Durch das gemeinsame Hobby des Musizierens kannten sich Müller, Settele, Dennis Dietl (Gitarre, Gesang), Marco Lamprecht (Keyboard) und Drummer Michael Görthofer schon zuvor und kamen im vergangenen Jahr auf die Idee, zusammen eine Band zu gründen. Bei den ersten Auftritten bekamen sie großen Zuspruch von den Zuhörern, für die sie in erster Linie Songs spielen, die dem Partyvolk so richtig Laune machen, erklärt Stefan Müller. Das können Charthits sein, Rockklassiker oder eben Partykracher der Marke „Heavy Volksmusik“. Das werde schließlich erwartet, wenn fünf Jungs in der Krachledernen auf der Bühne stehen – doch die Band wolle den Songs immer auch ihren eigenen Stempel aufdrücken, erzählt Settele. Dass sich ihr Bandprojekt überhaupt zu einer Partycombo werden würde, sei am Anfang gar nicht so klar gewesen, berichtet er: „Es war eigentlich nicht geplant, es hat sich einfach so entwickelt.“

Immer wieder bekommen sie nun Anfragen für Auftritte und bereiten sich gezielt auf diese vor. Ein Repertoire an Songs für eine Spielzeit von fünf Stunden haben die Musiker mittlerweile drauf, und dazu üben sie sich mehr und mehr im Umgang mit dem Publikum. „Die Show ist uns sehr wichtig“, berichtet Settele, als Frontmann für einen großen Teil der Feieratmosphäre verantwortlich, „die Leute wollen Spaß haben und sie wollen sehen, dass wir auch Spaß haben“. So spielen die „Bätscher Buam“ vor allem Songs, „die wir selber gut finden“, sagt Müller, und diese arrangieren sie neu. Und weil mehrere von ihnen noch ein zweites Instrument beherrschen, kommt es vor, dass dann und wann auch Saxofon oder Eufonium ausgepackt werden.

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Der Bandname, dessen Logo aus den Buchstaben B umrahmt von einem Geweih besteht, entstand zunächst aus einem Scherz. „Bätscher Buam – das war erst mal ein Gag“, erinnert sich Müller. Doch die Idee setzte sich schnell fest, sie war eingängig und enthielt außerdem – das war Bedingung – „nix mit Alpen oder Böcken oder Fetzen“.

Wo sie ihre Bandkarriere hinführen soll, haben die fünf bisher nicht festgelegt. Erst einmal wollen sie Erfahrung sammeln. Und schließlich haben sie alle noch andere Aufgaben in Job oder Studium. Jetzt freuen sie sich auf ihren Auftritt in Wullenstetten – auch der bietet wieder die Chance, ein wenig bekannter zu werden.

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