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Nersingen

05.03.2020

Wie geht es mit der Dreifachturnhalle in Nersingen weiter?

In Nersingen wird derzeit der Haushalt besprochen.

Für die diesjährigen Planungen sind im Haushalt der Gemeinde Nersingen 100.000 Euro eingestellt. Auch ein großes Thema sind Bau- und Gewerbegebiete.

Wenig Diskussionsbedarf hatten die Mitglieder des Nersinger Bau- und Umweltausschusses bei der Besprechung des Haushaltes der Gemeinde am Dienstagabend. Dabei verbirgt sich in dem Zahlenwerk Neues, wie es mit dem großen Wunschprojekt vieler Bürger weitergeht – nämlich einer Dreifachturnhalle.

Wie berichtet, soll die Dreifachturnhalle nun nicht mehr wie anfangs vorgesehen in Straß entstehen, sondern im Nersinger Zentrum. So kann die Mehrzweckhalle einerseits Ersatz für die stark sanierungsbedürftige Gemeindehalle sein und gleichzeitig direkt mit der Turnhalle der Nersinger Schule verbunden werden. Für die weitere Planung hat die Gemeinde für das Haushaltsjahr 2020 100.000 Euro eingestellt. Ein erstes Gespräch mit einem Ingenieurbüro habe es bereits gegeben, berichtete Bürgermeister Erich Winkler in der Sitzung. Zuvor müsse sich die Verwaltung aber grundsätzlich überlegen: „Was wollen wir eigentlich?“ Unter anderem gehe es darum, wie die Mehrzweckhalle konkret aussehen soll und was für Veranstaltungen in ihr stattfinden sollen, so der Rathauschef. „Da müssen wir ein Stück weit in Vorleistung gehen.“ Der vorgesehene Betrag sollte dafür aber ausreichend sein, damit die Gemeinde am Ende des Jahres Planungen auf dem Tisch hat, wie es weitergehen kann. „Wir haben jetzt bis Ende April Zeit, um die Fakten zusammenzutragen“, so Winkler.

Gemeinde Nersingen: Kreisumlage steigt erstmals als über fünf Millionen Euro

Als größere Investitionen steht unter anderem die Erschließung mehrere Bau- und Gewerbegebiete an, die sich laut Plan insgesamt auf etwa 1,2 Millionen Euro belaufen wird. Dabei geht es unter anderem um die Erschließung des Gewerbegebiets Muna Süd, die alleine über eine halbe Million Euro kosten wird. Die Lärmschutzmauer für das Baugebiet Kirchweg in Oberfahlheim ist mit 130.000 Euro im Haushalt eingeplant. Eine gute Nachricht für die Gemeinde gibt es angesichts des Vorankommens bei den Baugebieten aber auch: Es ist damit zu rechnen, dass in diesem Jahr Grundstücke in den Baugebieten Kirchweg sowie Pfannenstiel 2 in Nersingen verkauft werden können. Ein weiterer großer Posten ist die Beschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Feuerwehr Fahlheim. Dieses ist mit 330.000 Euro eingeplant.

Wie geht es mit der Dreifachturnhalle in Nersingen weiter?

Grundsätzlich steht Nersingen gut da: Die Einnahmen liegen 2020 insgesamt bei etwa 13 Millionen Euro, wobei die Einkommenssteuer mit 6,7 Millionen Euro den größten Anteil hat. „Es ist aber abzusehen, dass die Spitze hier langsam erreicht ist“, sagte Kämmerer Sebastian Bundschuh. Kredite braucht die Gemeinde keine – und stattdessen an ihrem Plan vom Schuldenabbau festhalten. Ein Wermutstropfen ist dagegen die Kreisumlage: Sie wächst weiter, sodass die Gemeinde in diesem Jahr erstmalig mehr als fünf Millionen Euro bezahlen muss.

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